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+++ Jahreshauptversammlung +++

Teutonen ziehen Bilanz – Nr.1 im Kreis will weiter höherklassigen Fußball bieten 

Auf 90 bewegte Jahre rund um den Ball kann der 330 Mitglieder zählende SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in diesem Jahr zurückblicken.

Das bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend dabei vor allem der größte Teutonen-Erfolg mit dem Aufstieg in der Regionalliga Südwest und der darauf folgenden turbulenten Saison 2016/17 mit dem Wiederabstieg in die Hessenliga eine Rolle spielte war selbstredend für die Verantwortlichen im Vorstand um Vorsitzenden Dominik Fischer und Geschäftsführer Jörg Fischer.

 

In das VIP-Zelt auf dem Sportgelände hatte der Vorstand seine Mitglieder erstmals zur Versammlung eingeladen. Dabei ging es neben Ehrungen langjähriger treuer Mitglieder und dem besagten Rückblick vor allem um den Blick in die Zukunft des ambitionierten Fußballklubs, der wie keiner zuvor für Furore in der mittelhessischen Fußballregion im hochklassigen Spielgeschäft sorgte. Zudem wurde eine richtungweisende Nachricht im Nachwuchsfußballbereich mitgeteilt. Man zieht sich nach drei Jahren zum Jahresende aus dem Jugendförderverein JFV Mittelhessen zurück und gründet wieder eine eigene Jugendabteilung. Zum Team stößt der Hausener Robert Majcen, der seine Erfahrung in seinen Tätigkeiten in Wieseck, Gießen und als Scout in Mainz mit einbringen soll. Erklärtes Ziel des sportlichen Leiters Stefan Hassler: Im Jugendbereich die untersten Ligen schnell verlassen um langfristig in der Verbandsliga und Hessenliga mitzuspielen und damit Nachwuchsarbeit zu leisten. Am 7. Dezember gibt es dazu eine Infoveranstaltung für die betroffenen Eltern, kündigte Jörg Fischer an.

 

Zunächst standen allerdings Ehrungen auf der Tagesordnung. Dabei konnten persönlich für 60 Jahre Mitgliedschaft Peter Gänßler und Reinhard Hock geehrt werden. Sie, wie alle langjährigen Mitglieder seien das Bindeglied zum Vorstand, betonte Jörg Fischer bevor er in seinem Rückblick auf eine „Super-Zeit“ mit seinen Höhen und Tiefen einging.

Die Entlassung von Regionalliga-Trainer Copado nach nur 12 Wochen aufgrund zahlreichen verlorenen Spielen und des daraus folgenden „zerrütteten Verhältnisses zwischen Spielern und Trainer gehörten dazu. Copado folgten Stefan Hassler und Gino Parson, die versuchten zu Retten, was zu Retten war, alleine der Abstieg war nicht zu verhindern. Heute will man nach der Gastsaison im Wetzlarer Stadion an der heimischen „Neumühle“ als Spielstätte festhalten, so Fischer. „Hier kennen wir jeden Grashalm, jeden Stein.“ Besonders die Tribüne, das VIP-Zelt, der Presseturm und der Parkplatz in Watzenborn-Steinberg seien wertvolle Investitionen, die bei den Zuschauern ankämen.

Dank ging in die Dom-Stadt für die Gastfreundschaft als auch nach Pohlheim für die Unterstützung aus Politik und Verwaltung sowie an die Sponsoren. Demnächst will man den Kunstrasenplatz erneuern. Die Finanzierung will man mit einem Patenschaftsprogramm flankieren, kündigte er an. Andreas Heller als Abteilungsleiter Fußball konnte vor allem aus seiner sportlicher Sicht nur zustimmen. Sportlich habe man mit neuem Trainer Daniel Cimen aufgrund ansteigender Leistungskurve das Zeug noch die oberen Spitzenplätze zu erreichen. „So kann es weitergehen.“ Und auch die 2. Mannschaft habe zweimal in Folge den Aufstieg bis in die Gruppenliga realisiert. Mit Sebastian Bruns gebe es einen neuen sympathischen und fachkundigen Trainer.

 

Für die „Alte Herren“Michael Christ für den verhinderten Stefan Kessler über ein reges Spielgeschehen. Die inzwischen im Kern Ü50-Mannschaft war 15mal im Einsatz, so mit einem Turniersieg in Garbenteich, sie verpassten allerdings den Ü40-Hessenpokal.

 

Rechner Alexander Schmandt, der einen hohen Haushalt zu verwalten hat, wurde von Bodo Fett und Helmut Battenfeld eine einwandfreie Buchführung attestiert. Die einstimmige Entlastung folgte. Neue Prüfer sind Reinhard Schmandt und Erhard Seipp, sowie als Ersatz Horst Sehmann. Mitgliedsbeiträge standen danach auf der Tagesordnung. Einheitlicher Tenor war, dass diese an die aktuelle Gegebenheiten aufgrund erbrachter Leistungen und neuer Anforderungen rund um die Neumühle angepasst werden müssen. Dem stimmten die anwesenden rund 30 Mitglieder zu. So zahlt ein erwachsenes aktives Mitglied zukünftig 96 statt 80 Euro im Jahr, ein passives 72 statt 54 Euro. Bei den gestaffelten Jahresbeiträgen im Familienbereichen werden die Beträge je nach Anzahl der inkludierten Mitglieder ebenfalls angehoben. Im Tennisbereich bleiben die Beiträge dagegen unverändert.

„Wir werden uns Ziel weiter verfolgen, um höherklassigen Fußball als Nr. 1 im Kreis zu bieten.“ unterstrich Fischer am Ende der Versammlung. Bei alldem soll das Vereinsleben nicht zu kurz kommen, versprach er und so will man zukünftig unter anderem das Sportheim wieder als attraktiven Treffpunkt der Teutonen und seiner Fans und Freunde etablieren.

Text: Roger Schmidt 

Bilder: F.Kuhn

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SC Teutonia Watzenborn-Steinberg e.V.

Postfach 1144, 35415 Pohlheim

Sportplatz an der Neumühle,
Giessener Straße 113, 35415 Pohlheim

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