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Presseberichte 1. 2011

Gruppenliga  Saison 2009/10  und 2010/ 11 bis  Ende 30. Juni 20111

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg verabschiedet sieben Spieler 

Pohlheim, 04.07.2011: Gleich zu Beginn des Auto-Häuser-Cups auf dem Sportgelände in Watzenborn-Steinberg image #1 image #2 >Abschied-1-kl.jpg
verabschiedete der SC Teutonia mehrere Spieler der Aufstiegsmannschaft der  vergangenen Saison (v.l.): Nino Parson, Hakan Faik, Refik Ay, Jan-Felix Faust,  Mirco Geyer (fehlt , Alexander Schmandt (fehlt) und Till Weigel (fehlt). Der erste Vorsitzende Carsten Größer (links) und Abteilungsleiter Jörg Schmandt (rechts) dankten den Spielern und übergaben Erinnerungspräsente.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 30.06.11

Teutonen stark gegen Jena

Von Thomas Suer

Klan und Parson treffen bei 2:9-Testspielniederlage

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat das erste Testspiel in der Saisonvorbereitung mit 2:9 (1:1) gegen den Drittligisten FC Carl-Zeiss Jena verloren.

Allerdings täuschte das Ergebnis darüber hinweg, dass der Verbandsliga-Aufsteiger vor knapp 200 Zuschauern über eine Stunde eine gute Vorstellung ablieferte und erst dann der Drei-Klassen-Unterschied immer deutlicher offensichtlich wurde. Während der Traditionsverein aus Thüringen auf die Ex-Bundesligaspieler Jan Simak (Bayer Leverkusen) und Alexander Voigt (1. FC Köln) verzichtete, bot Teutonen-Spielertrainer Gino Parson mit Keeper Dominik Wagner, David Klimek, Andreas Klan, Marco Semmler, Niklas Wagner und Moritz Schmandt alle fünf Neuzugänge in der Anfangsformation auf. Pichinot brachte die Gäste mit 1:0 in Front (17.), doch Klan auf Vorarbeit von Schmandt glich in der 34. Minute zum 1:1 aus. Jena1.jpg

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Nach dem Seitenwechsel ging Watzenborn durch einen satten 25-Meter-Schuss des eingewechselten Gino Parson mit 2:1 in Führung, ehe die Kräfte beim SC nach erst einer absolvierten Trainingseinheit langsam nachließen. Der Europacup-Finalist von 1981 schlug Kapital daraus, wobei besonders Angreifer Philipp Grüneburg hervor stach, der vier Treffer zum Endstand beisteuerte. Weiter geht es für die Teutonen am Freitag, wenn man zum Auftakt des Auto-Häuser-Cups auf den Kreisoberligisten TSV Großen-Linden trifft.

Verbandsliga-Aufsteiger empfängt morgen um 18 Uhr Drittligisten aus Thüringen – Traditionsreicher Klub

POHLHEIM (wi). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg beendet die relativ kurze fußballlose Zeit auf den heimischen Plätzen
mit einem kleinen Highlight. Zu Gast auf dem Sportplatz an der Neumühle zu einem Freundschaftsspiel ist morgen Abend (Anstoß 18 Uhr) der Drittligist FC Carl Zeiss Jena. Der Traditionsverein aus Thüringen bereitet sich bereits intensiv auf die neue Saison vor, die in der dritten Liga bereits am Wochenende 22./23./24. Juli beginnt. Carl Zeiss Jena wurde im Jahre 1903 als Werksmannschaft des weltberühmten Optikunternehmens gegründet und feierte bis zum zweiten Weltkrieg vier Gauligatitel und zwölf Meisterschaften in Ostthüringen. Nach kurzzeitigem Verbot in der sowjetischen Besatzungszone wurde der Verein 1946 neu gegründet. Es folgen mehrere Namensänderungen, seit dem Aufsteig 1952 in die DDR-Oberliga stellte der FC Carl Zeiss eine feste Größe im DDR-Fußball dar. Die größten Erfolge waren drei DDR-Meisterschaften, drei DDR-Pokalsiege sowie als Höhepunkt die Endspielteilnahme im Europapokal 1981 in Düsseldorf gegen Dynamo Tiflis. Bekannteste Spieler des FC Carl Zeiss, der eine hervorragende Nachwuchsarbeit inklusive eines Fußbal-Internats betreibt, waren Jonathan Akpoborie, der vielfache DDR-Nationalspieler Lothar Kurbjuweit sowie als Ex-Trainer Hans Meyer. Die A-Junioren verpassten gerade erst knapp den Aufstieg in die Bundesliga. Die vergangene Saison verlief für die Thüringer enttäuschend und endete im unteren Tabellendrittel auf Platz 15. Die letzte bemerkenswerte Aktion war der Jenaer Sieg bei Kickers Offenbach auf dem Bieberer Berg, der den Offenbachern aller Hoffnungen auf den Relegationsplatz zur 2. Liga beraubte. Jena hat bereits vor einer Woche das Training wieder aufgenommen und bisher zwei Testspiele absolviert. Einem 9:;0 gegen den SV Neustadt folgte ein 14:0 gegen Eintracht Lützen.


Jenaer Profikicker treten gegen „Teutonen“-Elf an. Ab sofort Karten für Freundschaftsspiel am 29. Juni

POHLHEIM (ger). Auf dem Sportplatz Neumühle in Watzenborn-Steinberg ist wieder einmal erstklassiger Liga-Fußball zu sehen. Gäste des heimischen SC Teutonia sind am Mittwoch, 29. Juni, um 18 Uhr die Profi-Fußballer des FC Carl Zeiss Jena, die gegen die 1. „Teutonia“-Mannschaft um Sieg und Tor spielen werden, kündigt Vorsitzender Carsten Größer an. Mit den Jenaern ist eine mitteldeutsche Mannschaft zu Gast, die in der früheren DDR-Oberliga mehrere Pokalsiege und Meisterschaften feiern konnte, sogar 1981 das Europacup-Endspiel gegen Dynamo Tiflis erreichte sowie in der jüngsten Vergangenheit im DFB-Pokal 2008 bis in das Halbfinale gegen Borussia Dortmund vorstieß. Möglich gemacht hat den Kick gegen die Jenaer der zweite „Teutonen“-Vorsitzende Tino Wächter, der aus Jena stammt. Er spielte in der weltweit durch seine Optik- und Feinmechanikindustrie bekannten Stadt zehn Jahre lang im FC Carl Zeiss Jugendfußball und knüpfte mit dem Engagement der Jenaer alte Bande nach Thüringen. Abteilungsleiter Fußball, Jörg Schmandt, betont, dass das Spiel gegen die dritte Liga-Profis für die „Teutonen“- Mannschaft auch ein Vorbereitungsspiel für den vom 1. bis 8. Juli stattfindenden Auto-Häuser-Cup ist. Dort will man sich in Top-Form präsentieren.
Karten für das Freundschaftsspiel gibt es im Vorverkauf für sechs Euro bei Auto Häuser und der Gaststätte „Ludwigshöhe“ in Watzenborn-Steinberg sowie bei Intersport Begro Gießen, Schiffenberger Tal, und für sieben Euro an der Tageskasse auf dem Sportplatz Neumühle. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.


Quelle: Gießener Anzeiger vom 30.05.11

SC Teutonia schießt sich zum Titel

 

Watzenborn-Steinberg macht auswärts Meisterschaft perfekt

GROSSEN-BUSECK (ths). Der Gruppenliga-Meister der Saison 2010/11 heißt SC Teutonia Watzenborn-Steinberg! Durch einen knappen 2:1 (1:0)-Erfolg beim FC Großen-Buseck brachten die Pohlheimer den ersten Platz in der Endabrechnung vor dem FV Breidenbach endgültig unter Dach und Fach. Allerdings musste der Aufsteiger lange zittern, denn erst in der 89. Minute sorgte Spielertrainer Gino Parson mit einem Volleyschuss für den Siegtreffer.

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FC Großen-Buseck - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:2

Somit wurden in Buseck gleich zwei Meisterschaften gefeiert, hatte doch die Reserve des FC zwei Stunden zuvor den Titel in der B-Klasse eingesackt. Ihre Ambitionen untermauerten die Teutonen von Beginn an und erarbeiteten sich zwei dicke Gelegenheiten durch Andreas Wiertelorz (12.) und Dennis Frank (13.), die Torwart-Routinier Herbert Konheiser allerdings zu entschärfen wusste. In der 31. Minute war aber auch der 43-Jährige machtlos beim Fernschuss von Hendrik Dechert zum 1:0 für die Gäste. Mit diesem Spielstand ging es anschließend auch in die Halbzeitpause.An torwart und tor vorbei.jpg

Nach dem Seitenwechsel lag das 2:0 in der Luft, doch der eingewechselte Nino Parson scheiterte in der 54. Minute am Aluminium. 60 Sekunden darauf hatte auf der Gegenseite Tobias Schmitt mit einem Heber Pech, ehe Gino Parson nach einer Stunde Spielzeit seinen Meister in Konheiser fand. Von diesem Zeitpunkt wurde hüben wie drüben das Mittelfeld oft überbrückt, es kam zum offenen Schlagabtausch, der den Buseckern eine Viertelstunde das 1:1 durch einen Schuss aus 12 Metern Entfernung durch Thomas Diehl einbrachte.Situation-geklaert.jpg Das bessere Ende hatte aber der künftige Verbandsligist für sich. Per Direktabnahme machte Gino Parson in der 89. Minuten den dreifachen Punktgewinn perfekt.

noch nicht ganz zufriedene gesichter.jpgein spieler-Scout.jpg Fotos: sct

 

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Quelle: Gießener Allgemeine vom 23.05.11

Gino Parson: »Wir haben unser Ziel erreicht«

(fro) Am vorletzten Spieltag der Gruppenliga ließ sich der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und stieg am Sonntag nach einem meisterlichen 7:2-Kantersieg über den FC Cleeberg in die Verbandsliga Mitte auf.

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Spielertrainer Gino Parson wollte sich nicht auf Rechenspiele einlassen und ließ seine Elf von Beginn an auf Sieg spielen. Das aggressive Pressing schmeckte den Spielern von FC-Trainer Andreas Wirth überhaupt nicht. Von der ersten Minute an sahen sich die hoffnungslos überforderten Gäste von einer Verlegenheit in die andere fallen. Bereits nach 120 Sekunden klingelte es erstmals im Gästekasten. Nach einem Pass von Andreas Wiertelorz spielte Dennis Frank FC-Keeper Jan-Erik Dreikausen aus und schob zur frühen 1:0-Führung ein. Eine der wenigen Gelegenheiten der Gäste vertändelte David Pizzini nach einer Viertelstunde leichtfertig. Auf der Gegenseite konnten Andrew Iyasere (11.) und Andreas Wiertelorz (18.) gute Chancen nicht nutzen. Als alle auf ein Abspiel von Hendrik Dechert warteten, zog dieser einfach aus 25 Metern ab und überwand den zu weit vor dem Tor stehenden Dreikausen zum 2:0 (22.). Von den Gästen war nun immer weniger zu sehen. Stattdessen spulte die Teutonia ihr Angriffsspiel mit der Präzision eines Uhrwerkes herunter und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Michael Bathomene brachte das Leder in der 32. Minute von der Grundlinie vors Tor. Andrew Iyasere legte auf Gino Parson ab - und das Geburtstagskind vollendete zum 3:0. Mit einer Doublette des Dechert-Treffers markierte Nino Parson, der wie sein Zwillingsbruder Gino ebenfalls Geburtstag feierte, zum 4:0 (45.).

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Auch nach dem Seitenwechsel war der Torhunger der Teutonia nicht gestillt. Nach einem Pass von Nino Parson traf Dennis Frank zum 5:0 (47.). Zwei Minuten später stellte Nino Parson das Ergebnis mit einem Volleyschuss ins lange Eck auf 6:0. Nach einem fragwürdigen Foul von Dreikausen an Zimmermann entschied der gute Schiedsrichter Marthaller auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 7:0 (79.). Yannik Lehr (84.) und Benedikt Heinz (86.) konnten am Ende noch etwas Ergebniskosmetik für die Gäste betreiben. »Wir haben unser Ziel erreicht. Nun fällt eine große Anspannung von mir ab. Die Euphorie des Aufstiegs müssen wir in die kommende Saison mitnehmen«, erklärte Erfolgstrainer Gino Parson.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bathomene, Priebe, Schmidt (ab 50. Ay), Yobas, Dechert, Zimmermann, Gino Parson, Iyasere (ab 36. Nino Parson), Wiertelorz (ab 46. Geyer), Frank.

FC Cleeberg: Dreikausen; Schimpf, Sänger, Bernhardt, Russo, Müll (ab 28. Rössler), Hesse (ab 61. Theisinger), Julius Loos, Heinz, Knapp (ab 46. Lehr), Pizzini.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Marthaller (Fulda). - Zuschauer: 200. - Torfolge: 1:0 (2.) Frank, 2:0 (22.) Dechert, 3:0 (32.) Gino Parson, 4:0 (45.) Nino Parson, 5:0 (47.) Frank, 6:0 (49.) Nino Parson, 7:0 (79.) Zimmermann (Foulelfmeter), 7:1 (84.) Lehr, 7:2 (86.) Heinz.


Quelle: Gießener Anzeiger vom 23.05.11

Rückkehr mit Kantersieg besiegelt

Watzenborn schießt sich mit sieben Toren in die Verbandsliga

GIESSEN (ths). Selbst der unmittelbar nach Spielende eintretende Starkregen konnte der überschäumenden Freude in den Reihen des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg keinen Abbruch tun: Nach drei Jahren Zugehörigkeit zur Gruppenliga kehren die Pohlheimer in die Verbandsliga Mitte zurück. Mit 7:2 (4:0) bezwang die Elf von Spielertrainer Gino Parson, der obendrein seinen 32. Geburtstag feierte, den FC Cleeberg und beseitigte damit die allerletzten kleinen Zweifel am erneuten Sprung in Hessens zweithöchste Spielklasse.

Die Partie von Verfolger Schröck in Breidenbach lief zu diesem Zeitpunkt noch. Entschlossen präsentierten sich die Teutonen von der ersten Sekunde an und markierten bereits in der zweiten Minute den 1:0-Führungstreffer. Andreas Wiertelorz bediente Angreifer Dennis Frank, der noch FC-Keeper Jan-Eric Dreikausen umkurvte und die Kugel im verwaisten Kasten unterbrachte.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FC Cleeberg 7:2

Auch weiterhin hatten die Platzherren das Geschehen fest im Griff und erhöhten in der 20. Minute auf 2:0. Hendrik Dechert nahm sich ein Herz und bezwang den verdutzten Dreikausen mit einer Bogenlampe. Aus dem Spiel heraus fiel in der 31. Minute gar das 3:0 durch eine sehenswerte Kombination. Wiertelorz fand mit seinem langen Ball auf der Außenbahn Michael Bathomene, der in der Mitte Frank anvisierte. Frank legte für Gino Parson ab, dessen Schuss den Drei-Tore-Vorsprung bedeutete.

Die bedauernswerten Cleeberger hatten ihre einzige gute Szene im ersten Abschnitt in der 42. Minute, als Benedikt Heinz die Unterkante der Latte traf. 120 Sekunden später verwandelte auf der Gegenseite der eingewechselte Nino Parson einen Schlenzer zum 4:0, so dass die zweiten 45 Minuten zu einem langen Aufstiegs-Countdown und Schaulaufen avancierten. Gekrönt zunächst durch das schnelle 5:0 durch wiederum Frank (46.) und das 6:0 von Nino Parson (48.). Danach ließ die Parson-Truppe Gnade walten mit den Cleebergern, deren völlig bedienter Trainer Andreas Wirth fast die gesamte zweite Halbzeit abseits des Geschehens hinter dem Gehäuse der Teutonen verbrachte.Cleeberg-Aufstieg-2011GAnz.jpg

Fast nebensächlich das 7:0 per Foulelfmeter durch Zimmermann (79.) sowie die Ergebniskosmetik durch Yannick Lehr (84.) und Heinz (86.) - denn an der Seitenlinie liefen in der Schlussviertelstunde die Vorbereitungen für die Aufstiegsfeier. Bierkästen wurden angekarrt, die Aufsteiger-Shirts angezogen und die Haare grün gefärbt, ehe Schiedsrichter Robert Marthaller die Begegnung abpfiff und der Jubel keine Grenzen mehr kannte.

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Quelle: Gießener Anzeiger vom 13.05.11

Gäste-Sieg erwartet und verdient

Gastgeber nur auf Defensive bedacht - Dennis Frank, Richy Zimmermann und Mirco Geyer Teutonia-Torschützen

GIESSEN (ax). Das Derby der Fußball-Gruppenliga zwischen dem 1. SC Sachsenhausen und der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg plätscherte eher vor sich hin. Am Ende setzten sich die Teutonen erwartungsgemäß und hochverdient mit 3:0 (1:0) durch, aber ein Schmankerl war das Duell für die 110 Zuschauer nicht.

SC-Trainer Timo Becker wollte so lange wie möglich die Null halten und stellte seine Elf entsprechend ein. Mit sieben Mann verteidigte diese in der ersten Halbzeit das eigene Gehäuse. Geschuldet war dies auch der Tatsache, dass etliche Akteure passen mussten. Aber Kapital konnte die Parson-Elf daraus nicht schlagen. Sie dominierte von Anfang an das Geschehen, nur es gab partout kein Durchkommen. Die Gäste fanden kein Mittel den Abwehrriegel zu knacken. Kurz vor der Pause klingelte es dann doch, als Deniz Yobas Stürmer Dennis Frank bediente und der keine Mühe hatte ,aus kürzester Distanz einzulochen (38.).

1. SC Sachsenhausen - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:3

Zwar baute Richy Zimmermann auf Vorarbeit von Frank die Führung direkt nach Wiederbeginn aus (47.), mehr passierte aber nicht. Die Antolic und Co. gaben ihre Defensivtaktik nicht auf, auch wenn Chris Reuling auf das Feld kam. Die Pohlheimer waren immer noch nicht in der Lage, ihre optische und spielerische Hoheit umzumünzen. Ralph Orth im Kasten des Sportclubs verlebte einen geruhsamen Abend, denn ernsthaft brauchte er kaum einzugreifen. Hier und da ergaben sich sogar kleine Konterchancen für Sachsenhausen. Den Schlusspunkt unter ein langweiliges Derby setzte der eingewechselte Mirco Geyer, der in der 73. Spielminute mit einem satten Linksschuss den Endstand herstellte.

Aber eigentlich war das Thema Punktabzug an diesem Abend sowieso interessanter. Dies betrifft auch den Gast, denn wenn der SCS wirklich 35 Punkte verliert, dann bekommt Teutonen-Verfolger FSV Schröck, fünf Punkte gutgeschrieben und es wird eng im Kampf um den direkten Aufstieg.

Sachsenhausen: Orth; Gattwinkel, Gouri, Antolic, Beyer, Garth (46. Reuling), Ziesenitz, O. Muayi, Vinetic, Richter, Bubbel.

Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bock, Schmidt (80. Ay), Bathomene, Wiertelorz, Priebe, Zimmermann, Dechert, Yobas (65. Geyer), Iyasere (75. N. Parson), Frank.

Tore: 0:1 Frank (38.), 0:2 Zimmermann (47.), 0:3 Geyer (73.). - Schiedsrichter: Eick (Eifa). - Zuschauer: 110.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 12.05.11
Sachsenhausen: 35 Punkte Abzug?
Auswirkungen für Auf- und Absteiger...     neuer Tabellstand nach dem Urteil....  ansehen

Gruppenligist hat seit 2009 fahrlässig zwei nicht spielberichtigte Akteure eingesetzt - Adams kündigt Berufung an

GIESSEN (rd). Der 1. SC Sachsenhausen bekommt in der Fußball-Gruppenliga voraussichtlich 35 Punkte abgezogen. Das bestätigte Horst-Günter Konle, der Vorsitzende des Sportgerichts, gestern auf Nachfrage. Der SC Sachsenhausen hat nun bis kommenden Dienstag Zeit, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Vorgeworfen und nachgewiesen wurde dem Weststadtverein, dass zwei Akteure ohne Spielberichtigung in der laufenden Saison eingesetzt wurden. Vor der Partie gegen den TSV Kirchhain am 21. April diesen Jahres hatte der Schiedsrichter festgestellt, dass zwei Pässe mit dem Amateurvertragsstatus gekennzeichnet waren. Der allerdings zum 30. Juni 2009 endete.

Der Unparteiische aus Kronberg gab den entsprechenden Hinweis an Konle weiter, der dem Sachverhalt nachging. „Bei der Überprüfung ergab sich, dass die Spieler 2008 zu Sachsenhausen gewechselt waren und für ein Jahr eine Spielberechtigung als Vertragsamateure erhalten hatten. Diese wurde aber weder seitens des Vereins noch seitens der Spieler verlängert“, erläutert Konle. Es sei lediglich ein „formaler Akt“, den Pass beim Hessischen Fußball Verband vom Vertragsamateur- in den Amateur-Status umwandeln zu lassen. Das sei nicht geschehen. Klaus-Dieter Adams vom SCS hatte bei der Anhörung argumentiert, es sei am 26. Juni 2009 ein Fax an den HFV geschickt worden, um die Statusänderung vornehmen zu lassen. Konle konnte bei seiner Recherche allerdings nur feststellen, dass es in diesem Fax um den Amateurvertrag eines anderen, dritten Spielers gegangen sei. „Die zwei Seiten zur Statusänderung der beiden relevanten Akteure sind nicht angekommen. Außerdem hätten die Pässe sowieso noch vorgelegt werden müssen“, sagt der Ballerbacher. Somit waren die beiden SC-Akteure ab 30. Juni 2009 „Spieler ohne Spielberechtigung“. Die Saison 2009/2010 interessiere in diesem Fall nicht mehr, die sei abgeschlossen, so Konle. Die Ermittlungen gelten folglich nur für die laufende Runde, wobei Horst-Günter Konle den Sportclub am 26. April von den Vorwürfen per Fax in Kenntnis setzte und eine fristgerechte Stellungnahme durch SC-Obmann Adams erhielt.

Am vergangenen Dienstag wurde nach Anhörung das Urteil gefällt, wobei Konle davon ausgeht, dass „da etwas durch die Lappen gegangen ist“, der SCS also fahrlässig und nicht vorsätzlich handelte. Für das fahrlässige Einsetzen von Spielern ohne Spielberechtigung sieht die Satzung den Punktabzug nur für jene Partien vor, wo die maßgeblichen Akteure auch mitgewirkt haben. Dabei kam das Sportgericht der Verbandsligen auf einen Abzug von 32 Punkten. Allerdings seien die betroffenen SCler auch nach der Info durch Konle nochmals eingesetzt worden, was in diesem Fall als vorsätzlich eingestuft wurde. Das ergibt weitere drei Punkte Abzug. Darüber hinaus muss der 1. SC Sachsenhausen 150 Euro Strafe zahlen. Konle: „Das drückt aus, wie wir über den Fall denken, denn die Geldstrafe bewegt sich im unteren Bereich. Wir wollen den Verein nicht finanziell schädigen. Wir können aber nicht anders, als das Versäumnis zu bestrafen.“ Das Verfahren gegen die beiden Spieler wurde eingestellt, da „wir davon ausgegangen sind, dass sie nicht wussten, dass sie nicht spielberechtigt sind.“

Adams zeigte sich gestern Abend auf Nachfrage empört über das Urteil und kündigte „zu 99 Prozent Berufung“ an, will dies aber mit einem Vorstandsbeschluss nach Einsichtnahme des Schriftstückes absegnen lassen.

Der SC-Obmann argumentiert - unabhängig davon, dass er nach wie vor überzeugt ist, dass der Club ein enstprechendes Fax versendet hat - , dass kein Schaden entstanden sei. „Es ist nichts passsiert, es sind keine entscheidenden Spieler, einer hat sogar meist nur in der Zweiten gespielt“. Schaden könne allerdings mit dem Punktabzug für alle Vereine der Gruppenliga entstehen, weil damit der Abstiegskampf beeinflusst würde. Somit sei die Berufung auch unter sportlichen Gesichtspunkten gerechtfertigt.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 09.05.11

SC Teutonia schnürt mühelos einen Fünferpack

Watzenborn steht kurz vor dem Aufstieg - Kirchhain steigt ab

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg trennen an den verbleibenden drei Spieltagen noch höchstens zwei Siege vom Aufstieg in die Verbandsliga Mitte. Keine Blöße gab sich der Tabellenzweite beim 5:0 (3:0) in der Partie gegen das somit auch rein rechnerisch endgültig abgestiegene Schlusslicht TSV Kirchhain.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - TSV Kirchhain 5:0

Zu klar waren die Rollen zwischen dem deutlichen Favoriten und dem krassen Außenseiter verteilt, als dass die Gäste zu irgendeinem Zeitpunkt daran hätten rütteln können. „Man hat den Unterschied sofort gemerkt. Wir haben keine großartige Leistung gebracht und nicht mehr gemacht, als wir mussten. Wir hatten ungefähr 80 Prozent Ballbesitz und haben uns in der zweiten Halbzeit dem Niveau Kirchhains etwas angepasst“, erklärte Sprecher Carsten Größer, der ein kleines Haar in der Suppe fand. Und zwar monierte er nach dem Abpfiff zwar, dass die Teutonen sogar noch zahlreiche Torchancen ausgelassen hatten, die nun um 22 Treffer bessere Tordifferenz gegenüber Verfolger Schröck dürfte Watzenborn allerdings trotzdem nicht mehr zu nehmen sein. Die Anfangsviertelstunde überstand der TSV noch ohne Gegentreffer, dann aber schlugen die Platzherren erstmals zu.

Einen weiten Einwurf von Tim Schmidt brachte Richy Zimmermann per Kopf zum 1:0 im Gehäuse unter (16.). In der 33. Minute verlegte sich Zimmermann auf die Vorarbeit zum 2:0, sein Zuspiel veredelte Deniz Yobas. Für das 3:0 zeichnete aus der Drehung wieder Zimmermann verantwortlich (44.). Und auch das 4:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Doppelpass mit Evgenij Priebe traf Andrew Iyasere den Pfosten, aber Schmidt verwandelte in Abstauber-Manier den Abpraller. Danach war die Luft raus, allerdings schnürte der eingewechselte Mirco Geyer den Fünferpack in der Schlussminute zu Ende.

Quelle: Bericht/Gießener Anzeiger , Bild/mittelhessen.de vom 02.05.2011

FC Werdorf - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:3 (0:2): Ein hochverdienter Sieg für die Gäste, die daran auch nie den Hauch eines Zweifels ließen. Von Anfang zeigten sie sich dominant und schnürten die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein. Resultat davon waren gleich mehrere gute Torgelegenheiten. Andrew Iyasere (5.) und Evgenij Priebe (10.) verpassten das Werdörfer Gehäuse. Sieben Minuten später scheiterten Nino Parson und Iyasere bei ihrer Doppelchance an FC-Torwart Ronny Fischer. In der 21. Minute fiel schließlich das überfällige 1:0. Richy Zimmermann ließ zwei Gegenspieler stehen, nahm Maß und lochte ein. Eine Viertelstunde darauf war Priebe zur Stelle und nutzte eine Unsicherheit in der Hintermannschaft der Platzherren zum 2:0 aus.Werdorf-2011.jpg

Ähnlich wir die ersten 45 Minuten verlief auch der zweite Durchgang. Die Teutonen hatten das Heft deutlich in der Hand und verbuchten durch Iyasere die nächste hochkarätige Einschussmöglichkeit (53.). In der 65. Minute machte Zimmermann aus acht Metern Torentfernung seinen Doppelpack zum 3:0 perfekt. Anschließend schalteten die Gäste einen Gang zurück und verwalteten ihren sicheren Vorsprung bis zum Schlusspfiff ohne irgendwelche Schwierigkeiten, zumal sich der FC längst seinem Schicksal ergeben hatte.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 26.04.11

Watzenborner Teutonen können Ausrutscher von Breidenbach und Schröck nicht nutzen

SSC Burg - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:1 (0:0): Die ersatzgeschwächten Teutonen ergriffen die Initiative und suchten vermehrt den Vorwärtsgang, während Abstiegskandidat Burg der Defensivarbeit die oberste Priorität einräumte. Dabei sprang eine Partie ohne große Torgelegenheiten heraus. Also verwunderte es kaum, dass die erste nennenswerte Chance der Gäste aus einem Weitschuss bestand. In der 25. Minute zog Nino Parson ab, verzog die Kugel allerdings über den Querbalken. Einen wahren Hochkaräter besaßen die Platzherren in der 42. Minute, als Mesut Güven frei vor Stefan Gros auftauchte, doch der SC-Keeper bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand zur Pause. Ähnlich verliefen auch die zweiten 45 Minuten, wobei Strafraumszenen fast bis zur Schlussviertelstunde ausblieben. Dann zog Watzenborns Hendrik Dechert ab und traf den Innenpfosten. Nino Parson war zur Stelle und besorgte aus spitzem Winkel das 1:0 (74.). Bereits 120 Sekunden darauf war dieser Spielstand jedoch schon wieder Makulatur. Im Anschluss an einen Eckstoß schraubte sich SSC-Akteur Maximilian Metz in die Höhe und köpfte den Ball an den Innenpfosten. Hier hatte Burg das Glück auf seiner Seite, denn das Spielgerät prallte einem Teutonen an die Hacke und von dort zum 1:1 in die Maschen. In der restlichen Spielzeit gelang es der Elf des verletzten Spielertrainers Gino Parson dann nicht mehr, die drei Punkte einzusacken.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 23.04.11

Pohlheimer Derby nur fast Duell auf Augenhöhe

Gino Parson gewinnt auch als „Seiten-Coach“ - Erste Halbzeit gibt Ausschlag für Favoriten

POHLHEIM (ths). Premiere für Gino Parson: Der derzeit verletzte Spielertrainer des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg feierte am Gründonnerstag seinen ersten Sieg ausschließlich von der Seitenlinie aus. Der 31-Jährige hatte angesichts der personellen Probleme in den eigenen Reihen beim FC TuBa Pohlheim ein Duell „fast auf Augenhöhe“ prognostiziert und sollte damit Recht behalten. Ein Tor war der Aufstiegsanwärter am Ende besser und gewann knapp mit 4:3 (3:1).

Den Grundstein legten die Gäste in den ersten 45 Minuten, als sie sich als die bessere Mannschaft erwiesen. Folgerichtig fiel in der neunten Minute das 1:0 durch Richy Zimmermanns Schuss, der sich vom Innenpfosten ins Netz drehte. Versuche aus der Distanz blieben vorerst das bevorzugte Mittel. Nachdem Andreas Wirtelorz verzogen hatte (14.), erhöhte Hendrik Dechert aus 20 Metern Entfernung auf 2:0, wobei Keeper Nebil Alpsoy nicht die allerbeste Figur abgab (20.). Alexander Rigelhof verkürzte auf Zuspiel von Semir Uras per Kopf auf 1:2 (29.), doch Nino Parson tat es ihm gleich und stellte in der 39. Minute den alten Abstand wieder her.

TuBa Pohlheim - Teut. Watzenborn-Steinberg 3:4

Die Platzherren steckten nicht auf und versuchten erneut heranzukommen. Wirklich gefährliche Aktionen kamen dabei mit Ausnahme einer Szene von Nemrut Bargello und des eingewechselten Waldemar Biskup allerdings bis zur 72. Minute nicht zustande. Daran waren wieder diese beiden Akteure beteiligt: Bargello erkämpfte die Kugel und bediente Biskup, der das 2:3 erzielte. Die Elf von Trainer Niko Semlitsch schnupperte nun wieder zumindest an einem Unentschieden, musste diese Hoffnungen aber in der 88. Minute begraben. Da zog Teutonen-Angreifer Andrew Iyasere ab und hatte Glück, dass der Ball abgefälscht und damit unhaltbar für Alpsoy zum 4:2 aus Gästesicht einschlug.

Benjamin Gülec markierte in der Schlussminute mit seinem Kopfball unter die Latte immerhin noch den Treffer zum 3:4, der für TuBa in Sachen Tordifferenz im Abstiegskampf in der Endabrechnung womöglich noch wichtig werden könnte.


Quelle: Gießener Anzeiger vom 18.04.11

Mirco Geyer rettet noch einen Punkt


Vier Tore, drei Platzverweise und viel Spannung

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Schade, dass nur 80 Zuschauer dieses Spiel sehen wollten, meinte nach dem Abpfiff Carsten Größer, Sprecher des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Das Spitzenspiel des Tabellenzweiten der Fußball-Gruppenliga gegen die Rangvierten SF/BG Marburg hatte einiges zu bieten. Vier Tore, drei Platzverweise, dazu viel Spannung und vor allem auch kämpferischen Einsatz, wobei spielerische Elemente allerdings nicht selten auf der Strecke blieben. Am Ende konstatierte Größer, er sei „mit dem Punkt zufrieden“, den der 2:2 (1:2)-Endstand für das Aufstiegsrennen letztlich einbrachte.

SC Watzenborn-Steinberg - SF/BG Marburg 2:2

Der Start verlief für die Platzherren äußerst verheißungsvoll, denn Tim Schmidt besorgte schon in der dritten Minute das 1:0, indem er Hendrik Decherts Freistoßvorlage mit Brust und Knie über die Torlinie stocherte. Danach allerdings riss der Faden recht schnell, vor allem in der Defensive fehlte es an der Kommunikation und Zuordnung.

Tim Schmidt, der die 1:0-Führung für die Teutonen erzielt, versucht noch einmal sein Glück beim 2:2 der Watzenborn-Steinberger gegen den Verfolger SF/BG Marburg.	Foto: Heli

Tim Schmidt, der die 1:0-Führung für die Teutonen erzielt, versucht noch einmal sein Glück beim 2:2 der Watzenborn-Steinberger gegen den Verfolger SF/BG Marburg. Foto: Heli

Das nutzten die Gäste aus, um die Partie zu wenden. Maurice Jauernick bediente Ramin Sina, der völlig unbedrängt zum 1:1 einschieben konnte (24.). Ähnlich sah die Situation aus, die im 1:2 aus Sicht der Teutonen mündete. Ein weiter Abschlag landete über Umwege bei Niklas Jung, der in den Strafraum eindrang und Keeper Stefan Gros erneut überwand (43.).

Im zweiten Durchgang schnupperte Rückkehrer Marc Bock mit seinem gefühlvollen Heber am Ausgleich, scheiterte aber an Torwart Felix Widdascheck, der die Kugel über den Querbalken lenkte (60.). Anschließend zückte der Schiedsrichter die Rote Karte für Watzenborns Dennis Frank und Marburgs Julian Gries, die nach einem Foul des Teutonen aneinander geraten waren. „Eine überzogene Entscheidung, da muss er mehr Fingerspitzengefühl zeigen. Der Ausfall von Dennis tut uns weh, wir haben schon genug personelle Probleme“, haderte Größer mit diesem Pfiff des Unparteiischen.

Wenigstens reichte es noch zum Unentschieden, das der eingwechselte Mirco Geyer in Überzahl (Gelb-rote Karte für Ronald Musoke/83.) sicherstellte (83.).

Quelle: Gießener Anzeiger vom 11.04.11

SC Teutonia fast an der Spitze


GIESSEN (ths). Ganz knapp schrammte der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg bei seinem Gastspiel beim TSV Michelbach an der Tabellenführung vorbei. Nachdem Spitzenreiter FV Breidenbach völlig überraschend beim Abstiegskandidaten FC Werdorf mit 1:3 verloren hatte, sah es knapp zwei Stunden später danach aus, als könnten die Teutonen den Platz an der Sonne erobern. Bis in die Nachspielzeit führten sie durch einen Treffer von Andreas Wiertelorz mit 1:0, kassierten aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0).

TSV Michelbach - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:1

Das alles erlebte Spielertrainer Gino Parson, der nach einem Muskelabriss in der Kniekehle bis zum Saisonende ausfallen wird, von der Seitenlinie aus. Selbst zum Zuschauen verdammt, hatte der 31-Jährige wieder in die Trickkiste gegriffen und wie bereits in der Vorrunde den 32-Jährigen Marc Bock reaktivert, der zur Winterpause angekündigt hatte, nur im Notfall einspringen zu wollen. Die 80 Zuschauer erlebten eine ausgeglichene Partie mit nur sehr wenigen Torgelegenheiten. Trotzdem waren es kurzweilige 90 Minuten, in denen das Spiel hin und her wogte. TSV-Sprecher Volker Schwerdt bilanzierte ein zu „100 Prozent verdientes Unentschieden für uns, weil wir die besseren Chancen hatten.“

Vor allem SC-Keeper Stefan Gros, der wiederum einen guten Ersatz für den verletzten Stammtorwart Till Weigel abgab, verdankten es die Gäste, in den ersten 45 Minuten nicht in Rückstand zu geraten. Gros stoppte erst den Alleingang von Steffen Rechner (15.) und dann auch das Solo von Andreas Schoch (32.), so dass es torlos in die Kabinen ging. Der zweite Durchgang verlief in Strafraumnähe anfangs ruhig, ehe Wiertelorz Watzenborn mit einem strammen Schuss aus 18 Metern die Führung bescherte (63.). Bis in die Schlussphase roch es danach, als würde es bei diesem Spielstand bleiben. Der Ausgleich deutete sich bei der Einschussmöglichkeit für Jens Herberts an und wurde durch Rechner in der 91. Minute Realität.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 04.04.11

SC Teutonia gelingt Revanche

OBBORNHOFEN (ths). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg bleibt in der Gruppenliga weiter auf Kurs Richtung Aufstieg in die Verbandsliga Mitte. Bei der SG Obbornofen/Bellersheim feierte der Tabellenzweite einen verdienten 3:1 (1:1) und revanchierte sich damit auch für die bittere 0:1-Niederlage im Hinspiel Ende September vergangenen Jahres.

SG Obbornhofen/Bellersheim - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:3

In der Anfangsviertelstunde gelang es keiner Mannschaft, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Für einen ersten leichten Aufreger sorgten dann SG-Keeper Christian Weber und Verteidiger Tidjane Schäfer, von deren Missverständnis Michael Bathomene allerdings nicht profitieren konnte (15.). Auf der anderen Seite war es auf Zuspiel von Marco Hartig Gerrit Schmolke, der Teutonen-Keeper Stefan Gros erstmals prüfte (19.). Etwas überraschend fiel schließlich in der 25. Minute das 1:0 für die Gäste. Spielertrainer Gino Parson nutzte im Anschluss an einen Einwurf den Tiefschlaf der gesamten Hintermannschaft der Platzherren aus und brachte die Kugel per Kopfball im Gehäuse unter.

Der Ausgleich lag in der Folge mehrmals in der Luft, doch Hartig (34./43.) und Wiemken (34.) hatten zunächst kein Glück. Letztlich war in der 45. Minute Hartig mit einem Seitfallzieher, der das 1:1 brachte. Dieses Tor sah Gino Parson bereits von der Bank aus, denn er hatte sich in der 40. Minute aufgrund einer Blessur in der Kniekehle auswechseln müssen. Für ihn kam Andreas Wiertelorz, der prompt das 2:1 erzielte, indem er die Flanke von Nino Parson aus kurzer Distanz einnickte (55.). Die drei Punkte waren damit aber noch nicht im Sack, wie auch der Lattenschuss von SG-Abwehrspieler Jonathan Tross in der 62. Minute bewies.

Die Waage kippte erst endgültig zugunsten der Gäste, nachdem der eingewechselte Richy ZimmermannObbornh-04-2011.jpg an Weber gescheitert war (68.). Zimmermanns scharf hereingezogenen Freistoß gab Tim Schmidt mit der Hacke noch die entscheidende Richtungsänderung mit (79.). Die umstrittene Ampelkarte für Hartig (80.) spielte Watzenborn überdies in die Karten, so dass der 3:1-Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 28.03.11

Watzenborn feiert höchsten Sieg seit 2004

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Einen solchen Kantersieg gab es für den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg zuletzt im Mai 2004 zu feiern. Wie damals in der Kreisoberliga in Rödgen hieß es auch am Samstagnachmittag sage und schreibe 8:0 (3:0) gegen den SSV Dillenburg.

„Das war gut für den Aufbau“, freute sich Sprecher Carsten Größer über dieses Erfolgserlebnis, das nach dem kleinen Rückschlag mit der Niederlage bei Spitzenreiter Breidenbach besonders gut tat. Angesichts der „schweren Geburt“ im Hinspiel hatte Spielertrainer Gino Parson sicherlich keinen Spaziergang erwartet. Aber im zweiten Aufeinandertreffen an der Neumühle ergriffen seine Teutonen von Beginn die Initiative und nahmen die Dillenburger ab Mitte der ersten Halbzeit förmlich auseinander.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SSV Dillenburg 8:0

Gino Parson ging dabei voran und erzielte auf Vorarbeit von Mirco Geyer das 1:0 (23.), das Hendrik Dechert fünf Minuten später per Handelfmeter auf 2:0 ausbaute. Für den 3:0-Pausenstand sorgte derweil Nino Parson, der den Pass von Michael Bathomene verwertete (33.).

Nichts Neues nach dem Seitenwechsel: Die Platzherren boten weiterhin Einbahnstraßenfußball mit Chancen en masse. Noch leichter wurde es, weil SSV-Keeper Daniel Schneider für eine Notbremse die Rote Karte sah (51.) und für ihn, da ein Ersatztorwart fehlte, ein Feldspieler zwischen die Pfosten rücken musste.

Gäste nur noch zu Neunt

Andrew Iyasere erhöhte auf 4:0 (54.), ehe Dillenburg in Folge der Ampelkarte für Dominique Haas zu neunt in den letzten 20 Minuten völlig auseinanderbrach und noch vier Tore zuließ. Zunächst legte Evgenij Priebe für Gino Parson das 5:0 auf (72.), dann schlug der Verteidiger mit einem Doppelpack zum 6:0 (76.) und 7:0 (85.) zu. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Tim Schmidt zum 8:0-Endstand (86.). Notiz am Rande: Nach dem 8:0 in Rödgen stieg Watzenborn in die Gruppenliga auf. Vielleicht ein gutes Omen im Aufstiegsrennen zur Verbandsliga Mitte in dieser Saison.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 21.03.2011

Nuancen entscheiden Gipfeltreffen für Breidenbach

Watzenborn-Steinberg liefert heimstarkem Spitzenreiter ein Duell auf Augenhöhe

BREIDENBACH (ths). Im Gipfeltreffen der Gruppenliga musste auch der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg die schon unheimliche Heimstärke des Spitzenreiters anerkennen. Der Rangzweite schlug sich wacker und sorgte über weite Strecken für ein ausgeglichenes Spitzenspiel auf Augenhöhe. Letztlich waren es Nuancen, die den Breidenbachern den 2:0 (0:0)-Erfolg einbrachten.

Beide Teams agierten taktisch sehr diszipliniert und begegneten sich mit einer gehörigen Portion Respekt. Hüben wie drüben wollte man nicht ins offene Messer laufen und einen frühen Rückstand vermeiden. Defensivarbeit war Trumpf, und in der Rückwärtsbewegung wirkten der FV und der SC zumeist sehr sicher. Dementsprechend hatten gefährliche Offensivszenen eher Seltenheitswert, wobei die Platzherren die Gäste etwas mehr in die Bredouille bringen konnten. Einzugreifen brauchte Teutonen-Keeper Till Weigel bei den an seinem Kasten vorbei rauschenden Kopfbällen von Waldemar Sartison (3.) und Johannes Damm (6.) allerdings vorerst nicht. Die Gäste ihrerseits besaßen Halbchancen durch den Kopfball von David Runkel (8.) und Andrew Iyasere, der in aussichtsreicher Position ein Luftloch trat (17.).

FV Breidenbach - Teut. Watzenborn-Steinberg 2:0

Anschließend blieben die Strafräume Tabuzonen, ehe Zimmermann (40./Watzenborn) und Felix Baum (44.) zwei weitere Gelegenheiten hatten, so dass mit dem gerechten Remis in die zweite Halbzeit ging. Eine Punkteteilung lag durchaus in der Luft, bis Breidenbach in der 71. Minute auf die Siegerstraße einbog. Ein Pass in die Gasse fand auf der rechten Außenbahn A-Junior Yannick Runzheimer, der nach innen zog und den Ball zum 1:0 unhaltbar für Weigel in den Winkel zimmerte. Im Hintertreffen liegend versuchte die Elf von Spielertrainer Gino Parson nun mehr Druck aufzubauen. Zwingendes kam allerdings auch nicht nach der Einwechslung seines Bruders Nino zustande. Die Konter des Tabellenführers sorgten indes einmal für eine brenzlige Situation, als Dominic Blöcher gleich zweimal im Abschluss scheiterte (87.). Für die Entscheidung zeichnete schließlich Johannes Damm in der dritten Minute der Nachspielzeit verantwortlich.

22 Tore: Heller (SSV Langenaubach). - 19 Tore: S. Hassler (SC Sachsenhausen). - 17 Tore: Jauernick (SF/BG Marburg). - 16 Tore: Blöcher (FV Breidenbach), Heinz (FC Cleeberg). - 15 Tore: Susam (SSV Dillenburg). - 14 Tore: Wolf (FC Werdorf), Baum (FV Breidenbach), Bubbel (SC Sachsenhausen). - 13 Tore: Fleischhammel (TSV Michelbach), Kilercioglu (FSV Schröck), Damm (FV Breidenbach). - 12 Tore: Sanzone (Eintracht Stadtallendorf II), Julian Gries (SF/BG Marburg), Ditmann (SSV Langenaubach)

Quelle: Gießener Anzeiger vom 13.03.2011

Watzenborn löst Pflichtaufgabe problemlos

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FC Ederbergland II 3:0 (1:0): „Wir sind für das Spitzenspiel beim FV Breidenbach gut aufgestellt“, freute sich SC-Sprecher Carsten Größer über eine gelungene Generalprobe für das anstehende Gipfeltreffen. Leichte Zweifel am letztlich hochverdienten Sieg gab es lediglich in den ersten 45 Minuten, obwohl Spielertrainer Gino Parson, der sich mit dem SC Teutonia auf eine Vertragsverlängerung geeinigt hat, für einen Auftakt nach Maß sorgte. In Minute sieben schraubte er sich nach einem Eckstoß von Deniz Yobas in die Luft und köpfte die Kugel aus zehn Metern Torentfernung zur 1:0-Führung ein. Anschließend tat sich vor den beiden Toren wenig, obwohl Parson mit seinen Mannen das Geschehen diktierte (Größer: „Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz“). Die Teutonen taten sich schwer gegen die sehr defensiv agierenden Ederbergländer und erlebten zudem in der 37. Minute eine echte Schrecksekunde im eigenen Sechszehner. Der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter für die Gäste, mit dem Hartmann allerdings am glänzend reagierenden SC-Schlussmann Till Weigel scheiterte, so dass Watzenborn der doch etwas überraschende Ausgleich erspart blieb. Im zweiten Durchgang lief es für die Platzherren im Vorwärtsgang deutlich besser, was sich in Einschussmöglichkein en masse ausdrückte. Aber Michael Bathomene per Volleyabnahme (56.), Andreas Wiertelorz mit einem Heber (67.), David Runkel (68.) und Andrew Iyasere (72.), dessen Schuss am Pfosten landete, hatten das nötige Glück im Abschluss. Iyasere schließlich war an der Entstehung des 2:0 beteiligt. Er wurde im Strafraum gegelwidrig zu Fall gebracht, so dass Wiertelorz vom Kreidepunkt aus den Vorsprung ausbauen konnte (78.). Fünf Minuten darauf ließ Bathomene einen Gegenspieler aussteigen und erhöhte auf den 3:0-Endstand.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 05.03.2011

Teutonen feiern einen lockeren 2:0-Auftaktsieg

GIESSEN (ax). In der Fußball-Gruppenliga Marburg/Gießen kam gestern Abend der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in einem vorgezogenen Spiel zu einem ungefährdeten 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen Eintracht Stadtallendorf. „Der Auftakt ist gelungen“, freute sich Sprecher Jörg Schmandt im Anschluss.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - Eintracht Stadtallendorf II 2:0

Die Gäste standen in der ersten Halbzeit sehr tief und machten damit den Teutonen das Leben schwer. Keeper Till Weigel verlebte einen langweiligen Abend, denn die Eintracht traute sich in den ereignisarmen ersten 45 Minuten so gut wie nie aus der Hälfte. Der Tabellenzweite hatte allerdings zunächst gehörige Probleme gegen die massive Deckung. In der 29. Spielminute wurde ein Schuss von Deniz Yobas von der Linie gekratzt und keine 60 Sekunden später scheiterte Richy Zimmermann nach Flanke von Hendrik Dechert mit einem Kopfball an der Latte. Nach Wiederbeginn ging es deutlich schwungvoller beim Hausherr zu und die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Freistoß von Dechert, der an allen gefährlichen Situationen beteiligt war, stand Tim Schmidt goldrichtig und nickte das Leder zur Führung ein (55.). Die Entscheidung fiel sieben Zeigerumdrehungen später, als eine Kopfballverlängerung von Dechert am langen Pfosten landete, wo Spielertrainer Gino Parson lauerte und locker einschob.

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bathomene, Priebe, Schmidt, Dechert, Yobas (46. Wiertelorz), Zimmermann (81. Geyer), Iyasere (85. Ay), Frank, Runkel, G. Parson.

Eintracht Stadtallendorf: Novosad; Koziol, Otkan (44. Kebenik), Kalugin (46. Göktepe), Braun, Sames, Sanzone, Schudy, Gruzak, Gün, Ruggieri.

Tore: 1:0 Schmidt (55.), 2:0 G. Parson (62.). - Schiedsrichter. Mülot (Ober-Ohmen). - Zuschauer: 80.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 29.11.2010

Bei Teutonen läuft nichts zusammen

Kapitale Abwehrschnitzer führen zum schnellen 0:2-Rückstand gegen Wetter - Ohne Durchschlagskraft im Angriff

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Am 20. Spieltag musste der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen.

„Wetter ist schwer einzuschätzen, die Leistung tagesformabhängig. Im Hinspiel haben wir uns beim 3:1 sehr schwer getan. Da hätte der VfB durchaus einen Punkt verdient gehabt“, hatte SC-Spielertrainer Gino Parson bereits im Vorfeld seine Bedenken geäußert und davor gewarnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Einerlei, ob die Teutonen den VfB wirklich unterschätzten oder einfach nur einen schlechten Tag erwischten: Am Ende stand eine verdiente 1:3 (1:2)-Heimniederlage, wobei der einzige Treffer der Teutonen bezeichnenderweise aus einem Eigentor resultierte.

Teutonia Watzenborn-Steinberg - VfB Wetter 1:3

Die Gäste stellten die Weichen bereits in der Anfangsviertelstunde auf Sieg und profitierten dabei davon, dass die Platzherren den Beginn völlig verschliefen und sich zwei kapitale Abwehrschnitzer leisteten.

In der achten Minute verlor Verteidiger Evgenji Priebe das Leder in der Vorwärtsbewegung. Als Nutznießer erwies sich Björn Haase, der per Flachschuss ins linke untere Eck unhaltbar für Keeper Till Weigel das 1:0 für seine Farben besorgte. Wenig später verhalf ein Loch in der Mitte Wetter sogar zum 2:0. Paul Nieth bedankte sich und lupfte das Spielgerät über Weigel hinweg in die Maschen (12.).

Hoffnung für den Aufstiegskandidaten keimte in der 20. Minute auf, als Beltz beim Versuch von Andrew Iyasere einen Stockfehler beging, der den Anschlusstreffer bedeutete.

Im Spiel nach vorne ging beim SC außer bei zwei Szenen mit Beteiligung von Iyasere (30. und 48.) fast nichts, so dass der VfB bis zum Schlusspfiff nicht ernsthaft in Gefahr geriet, den Dreier noch aus der Hand zu geben.

Eigentor zum 1:2

Im Gegenteil: Christian Mienik stellte bereits in der 64. Minute den Endstand zum 3:1 sicher (64.).

Quelle: http://www.mittelhessen.de/ vom 21.11.2010

Watzenborn-Steinberg bleibt dran

Die Gastgeber halten bis zur Pause gut mit  SSV Langenaubach - SC Watzenborn-Steinberg 2:4 (1:2): Eine Halbzeit lang hielt Langenaubach gut mit und hatte durch Jens Haffner nach sieben Minuten auch die erste Chance. Allerdings verhinderte SC-Keeper Till Weigel mit einer Parade das Tor. Nach einer Viertelstunde gab die Teutonia den ersten Schuss ab. Gino Parson brachte einen Freistoß von links in den Strafraum. Der Ball trudelte an Freund und Feind vorbei und knallte an den Pfosten. Nur zwei Minuten später war es erneut Gino Parson, dessen Schuss bei Dennis Frank landete, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Nach der Gästeführung war das Tempo raus, und beide Teams schafften es kaum noch an den Strafraum des Gegners. Ein Eckball für den SSV war nach 35 Minuten die nächste Möglichkeit. Julian Haas brachte den Ball auf den Kopf von Haffner, der zum 1:1 einköpfte. Allerdings ging Watzenborn-Steinberg noch vor dem Halbzeitpfiff erneut in Front, als Marc Bock in der Nachspielzeit abzog und traf. In der zweiten Halbzeit war von den Gastgebern nichts mehr zu sehen. Die Teutonen gaben das Tempo vor und legten schnell das dritte Tor nach. Gino Parson traf erneut nur die Latte, den Abpraller klärte SSV-Schlussmann Carsten Pomplun zur Ecke. Diese nutzte Tim Schmidt (52.), um per Kopf das 3:1 zu erzielen. In der Schlussphase markierte Nino Parson (83.) das 4:1, ehe ein direkt verwandelter Freistoß von Daniel Haas (86.), der die Unachtsamkeit der Gäste bestrafte, die noch keine Mauer gestellt hatten, das 2:4 brachte.

Quelle: http://www.mittelhessen.de/ vom 14.11.2010

Schröck verspielt zweimalige Führung

(kio). Der SC Watzenborn-Steinberg bleibt dem FV Breidenbach in der Fußball-Gruppenliga auf den Fersen. Im Duell der Verfolger gewann die Mannschaft von Spielertrainer Gino Parson gestern mit 3:2 gegen den FSV Schröck.
In den ersten 18 Minuten fallen vier Treffer

SC Watzenborn-Steinberg - FSV Schröck 3:2 (2:2): Vier der fünf Tore waren bereits nach 18 Minuten gefallen und alle Treffer resultierten aus Standardsituationen. Nach 50 Sekunden bejubelte Schröck die Führung, als Fabio Eidelwein die Kugel nach einem Freistoß per Kopf in die Watzenborner Maschen beförderte. Der Vorsprung des Verbandsliga-Absteigers hielt aber nicht lange, denn auch auf der Gegenseite war es ein Kopfball, der dem SC den ersten Treffer brachte: Evgeny Priebe (12.) stieg nach einem Freistoß am höchsten und markierte das 1:1. Doch auch jetzt ließ die Reaktion des Gegners nicht lange auf sich warten. Drei Minuten nach dem Ausgleich nutzte der FSV seine zweite Chance - wieder per Standard - und zog erneut in Front. Diesmal vollendete Marco Loi - auch per Kopf - nach einem Eckstoß zum 2:1 der Gäste. Watzenborn-Steinberg ließ sich aber auch nach dem erneuten Rückstand nicht beeindrucken und schlug prompt zurück. Ein direkt verwandelter Freistoß von Andreas Wiertelorz (22.) brachte früh den Pausenstand.          Eidelwein, Loi und Gino Parson sehen die gelb-rote Karte

Denn nach dem 2:2 passierte vor den Toren nicht mehr viel, obwohl der SC die tonangebende Mannschaft war. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der Gastgeber die Partie und ging durch einen Kopfball von Dennis Frank (57.) nach einer Ecke von Gino Parson erstmals selbst in Führung. Schröck drängte zwar auf den Ausgleich, schaffte diesen aber nicht mehr und machte in der Schlussphase seinem Frust Luft. Erst sah Eidelwein (86.) die gelb-rote Karte wegen Meckerns, drei Minuten später folgte ihm Teamkollege Loi aus dem gleichen Grund. Doch auch Watzenborn-Steinberg schaffte es nicht ohne Feldverweis. In der Nachspielzeit sah Gino Parson wegen wiederholten Foulspiels ebenfalls die "Ampelkarte".

Quelle: Gießener Anzeiger vom 08.11.2010

Notnagel Bock gelingt Doppelpack

Watzenborner Aushilfe sorgt im Alleingang für drei Punkte

POHLHEIM (ths). Eigentlich hatte er schon aufgehört und Spielertrainer Gino Parson versprochen, nur im Notfall auszuhelfen. Erst wurde Marc Bock gegen den 1. SC Sachsenhausen eingewechselt, dann tauchte er vergangene Woche in der Partie des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg beim FC Cleeberg erstmals in der Anfangsformation auf und ließ nun bei seinem zweiten Einsatz von Beginn an gegen den FC Großen-Buseck einen Doppelpack folgen, der seinen Farben einen sicheren 2:0 (0:0)-Sieg bescherte.

Zu rütteln war an diesem dreifachen Punktgewinn für die Gäste eigentlich nicht, einzig an der Chancenverwertung haperte es im Spiel der Platzherren. Etwa 80 Prozent Ballbesitz verbuchte der SC, der sich schon im ersten Abschnitt zahlreiche Einschussmöglichkeiten erarbeitete. Bock scheiterte an Schlussmann Herbert Konheiser (6.), während Gino Parson den Pfosten (25.) und die Latte (28.) traf. Und in der 30. Minute klärte Dennis Lotz seinen Kopfall auf der Torlinie.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FC Großen-Buseck 2:0

Buseck-7-11-10.jpgRoutinier Bock brach den Bann dann in der 54. Minute, als er eine Freistoß-Flanke von Gino Parson zum 1:0 einnickte. Das erste Lebenszeichen der Gäste in der Offensive war eine Minute die Möglichkeit von Björn Rau, die Keeper Till Weigel entschärfte. Anschließend machte Bock seinen zweiten Tagestreffer perfekt, indem er die Kugel nach einem Zuspiel von Tim Schmidt zum 2:0 einlochte (63.). Damit kehrte bei Watzenborn Ruhe ein und zunehmend auch die Gewissheit, den Sieg unter Dach und Fach gebracht zu haben.

Quelle: Gießener Allgemeine  vom 01.11.2010

Watzenborn-Steinberg feiert Derbyerfolg beim FC Cleeberg

Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat die Auswärtshürde FC Cleeberg genommen. Dank eines frühen Treffers von Andreas Wiertelorz in der vierten Spielminute kamen die Pohlheimer zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg und festigten ihre Position in der Spitzengruppe der Fußball-Gruppenliga.     FC Cleeberg - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:1
Cleeberg-2010.jpg
(-/ra) Die 150 Zuschauer sahen insgesamt eine interessante, weil abwechslungsreiche Partie.

Die drei Punkte fest hielt in der Schlussminute Watzenborns Torhüter Till Weigel, als dieser einen sehenswerten Schuss von Dominik Rössler gerade noch aus dem Eck fischen und somit den Ausgleich verhindern konnte.

Zuvor hatte es Torchancen auf beiden Seiten gegeben. Überhaupt besaß die Begegnung hinreichend Unterhaltungswert. Dabei war die Partie - wie sich später herausstellen sollte - bereits nach vier Minuten entschieden. Der Treffer von Andreas Wiertelorz nach einem schönen Solo mit anschließendem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck blieb der einzige in den 90 Minuten.

Zwischen dem 0:1-Rückstand in der vierten Minute und der letzten - eingangs geschilderten - Chance für Cleeberg lagen drei, vier weitere gute FC-Möglichkeiten, zum Torerfolg zu kommen. Johannes Kaiser prüfte in der sechsten Minute mit einem Freistoß Watzenborns Keeper Weigel, der nur abklatschen konnte, sich dann aber bei Richy Zimmermann bedanken durfte, der die Situation bereinigte.

Kurz nach Wiederbeginn stand Till Weigel erneut im Blickpunkt, als er einen Drehschuss von Salvatore Russo (46.) entschärfte. In der 70. Minute bekam Kai Knapp von Yannik Lehr das Leder mustergültig in den Lauf gespielt, aber auch er wusste die Chance nicht zu nutzen. In der 89. Minute kam Kai Knapp nach einem Freistoß von Dominik Rössler erneut in Schussposition, die vielbeinige Teutonen-Abwehr ließ den Ball aber nicht passieren.

Nach dem Vorwochen-0:0 gegen den 1. SC Sachsenhausen kam das Watzenborner Team um Spielertrainer Gino Parson nicht unverdient zum Auswärtserfolg. Gestützt auf einen starken Till Weigel im Tor sowie einer geordneten Abwehrarbeit reichte der frühe Treffer von Andreas Wiertelorz zum Sieg. Aber auch die Pohlheimer hatten - wie Gastgeber Cleeberg - weitere Einschussmöglichkeiten. Schon vor dem Teutonen-1:0 strich ein 16-Meter-Schuss von Nino Parson nur knapp am Gehäuse der Hausherren vorbei. Mirco Geyer hatte nach einer Stunde das 2:0 auf dem Fuß, konnte nach schönem Zusammenspiel mit Andreas Wiertelorz aber nicht vollstrecken. In der 87. Minute verhinderte FC-Keeper Dreikausen, dass Watzenborns Iyasere nach seinem Durchbruch mit dem 2:0 endgültig alles klar machte.

Fazit: Eine sehenswerte Gruppenliga-Partie, die dem Spielverlauf nach durchaus ein paar Treffer mehr verdient gehabt hätte.

FC Cleeberg: Dreikausen; Sänger, Schimpf, Knapp, Würz, Johannes Kaiser, Sebastian Kaiser, Russo, Müll (46. Hesse), Loos (65. Rössler), Capaccione (63. Lehr), Misgaiski.

SC Teut. W.-Steinberg: Weigel; Bathomene, Schmidt, Dechert, Zimmermann, Frank, Bock, Gino Parson, Nino Parson (88. Yobas), Geyer (66. Iyasere), Wiertelorz.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Horn (Obermes). - Zuschauer: 150. - Torfolge: 0:1 (4.) Wiertelorz. - Gelbe Karten: Müll, Rössler (beide Cleeberg); Schmidt, Dechert, Nino Parson (alle W.-Steinberg).

Quelle: Gießener Anzeiger vom 01.11.2010

FC Cleeberg - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:1

Gemessen an den Torchancen, die beide Kontrahenten in 90 Minuten Spielzeit produziert hatten, müsste der FC Cleeberg eigentlich kreuzunglücklich mit dieser 0:1-Heimniederlage sein. Andererseits hatte sich der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg diesen Sieg nicht nur aufgrund seiner qualitativ besseren Einschussmöglichkeiten, sondern vor allem wegen einer grundsoliden Defensivleistung redlich verdient. Und doch hätte diese Partie mit einem Remis enden können, wenn nicht Gästekeeper Till Weigel in der Nachspielzeit der Begegnung den Schuss von Cleebergs Dominik Rössler mit einem Reflex noch aus dem Toreck gefischt hätte.

Die Anfangsphase gehörte ganz eindeutig den Teutonen, die in den ersten Minuten sehr viel Druck nach vorne ausübten. Bereits in der dritten Minute gelangte Nino Parson nach zu kurzer Cleeberger Abwehr an den Ball, zog von der Strafraumgrenze aus ab, verfehlte sein Ziel jedoch knapp. 60 Sekunden später ließ der flinke Andreas Wiertelorz gleich mehrere Gegenspieler stehen, beendete sein Solo mit einem Schuss aus spitzen Winkel und überwand damit auch Cleebergs Keeper Jan-Erik Dreikausen zum 1:0 für Watzenborn. Die Platzherren hatten mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Einen Aufsetzer-Freistoß von Johannes Kaiser konnte Weigel nur abklatschen, Richy Zimmermann klärte dann aus dem Gewühl (6.). Nach einer Ecke in der 46. Minute versuchte es Salvatore Russo mit einem Drehschuss, der landete jedoch genau in Weigels Armen. Kai Knapp scheiterte in der 70. Minute nach Zuspiel von Yannick Lehr. Danach blieb Knapps Schussversuch nach einem Freistoß von Rössler (89.) in den Beinen der Pohlheimer Abwehr hängen. Auch von den Gästen war weiterhin Gefahr ausgegangen: Mirco Geyer verfehlte nach gelungenem Doppelpass-Spiel mit Wiertelorz das Tor um Haaresbreite (56.), Andrew Iyasere musste sich bei seinem Alleingang in der 87. Minute erst Cleebergs Torwart Dreikausen geschlagen geben.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 25.10.2010

Ein typisches Kunstrasen-Spiel

Torloses Remis im Spitzenspiel - Zahlreiche Zweikämpfe

POHLHEIM (ths). „Die hätten auch noch eine Stunde spielen können, da wäre kein Tor gefallen.“ Ob diese Prognose eines Zuschauers kurz nach dem Abpfiff des Gruppenliga-Spitzenspiels zwischen dem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem 1. SC Sachsenhausen eingetreten wäre, wird man selbstredend nie überprüfen können. Einiges, was dieser Zaungast und mit ihm 180 weitere Besucher in den 90 Minuten zuvor gesehen hatten, sprach allerdings für diese Annahme. Es war ein typisches Spiel auf Kunstrasen, das beide Seiten lieferten.

Und zwar mit unzähligen Zweikämpfen ohne Atempause, so dass nur selten Zeit blieb, um konstruktive Angriffsbemühungen vorzutragen, zumal die Defensivreihen zumeist einen sicheren Eindruck hinterließen. „Ich bin zufrieden. Für uns war wichtig, dass die Null steht. Mehr war für uns nicht drin“, zeigte sich Sachsenhausens Trainer Timo Becker sowohl mit der Leistung seiner Schützlinge als auch mit dem torlosen Remis einverstanden.

Etwas anders sah die Stimmungslage bei Watzenborns Spielertrainer Gino Parson aus: „Es war ein kampfbetontes Spiel. Ich denke, wenn es eine Mannschaft gibt, die den Sieg verdient gehabt hätte, dann wären wir das gewesen. Aber in solchen Spielen bekommt man nur zwei, drei Chancen, und die muss man dann nutzen.“ Einen der wenigen Hochkaräter, die Parson im Nachhinein ansprach, verzeichneten die Platzherren bereits in der fünften Minute. Aus dem Hinterhalt zog Hendrik Dechert ab und traf krachend den Querbalken. Anschließend wirkten die Teutonen zwar spielstärker, schafften es allerdings nicht, die Gießener Weststädter dauerhaft in deren eigene Hälfte zu drücken. So wogte das Geschehen bis zum Seitenwechsel hin und her und hatte lediglich zwei halbgare Einschussmöglichkeiten zu bieten. So flog ein Kopfball von Gästestürmer Steven Hassler am Ziel vorbei (14.), während auf der anderen Seite Nino Parsons Versuch von Dennis Gattwinkel abgeblockt wurde (30.). Aufregung dann in der 43. Minute: Nino Parson wuchtete den Ball per Kopf in die Maschen, doch der Schiedsrichter entschied auf eine Abseitsstellung.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - 1. SC Sachsenhausen 0:0

Ähnlich verliefen auch die zweiten 45 Minuten, wobei sich die Becker-Truppe mehr als zuvor auf Konter verlegte. Die nächste dicke Gelegenheit hatte Gino Parson, der nach einer Flanke von Richy Zimmermann und der Kopfballvorlage von Andrew Iyasere sehr aussichtsreich an Keeper Jan Ziesenitz scheiterte (58.). Weniger Tuchfühlung zum 1:0 nahm Gino Parson in der 61. Minute auf, als er im letzten Moment von Antonio Muayi gestört wurde. Sachsenhausen setzte das ein oder andere Mal zu schnellen Tempogegenstößen an, brachte sie jedoch kaum zu einem sauberen Ende, weil sich immer wieder Fehler in das finale Zuspiel einschlichen. Dementsprechend war es ein Gewaltakt, der dem Aufsteiger die beste und gleichzeitig letzte Offensivaktion der Begegnung insgesamt bescherte. Sebastian Bubbels satter Distanzschuss klatschte an die Latte (71.) und besiegelte damit die Nullnummer.

Typisch Kunstrasen: Dieser Belag fordert von Watzenborns Dennis Frank (l.) und Sachsenhausens Kevin Rennert nicht nur hohe Lauf- und Kampfbereitschaft, sondern auch blitzschnelle Stops und jede Menge Akrobatik bei hoch abspringenden Bällen. Tore gibt es für die rund 180 Zuschauer in Watzenborn beim Gruppenliga-Topspiel indes nicht zu bejubeln. Foto: Pfeifer

Typisch Kunstrasen: Dieser Belag fordert von Watzenborns Dennis Frank (l.) und Sachsenhausens Kevin Rennert nicht nur hohe Lauf- und Kampfbereitschaft, sondern auch blitzschnelle Stops und jede Menge Akrobatik bei hoch abspringenden Bällen. Tore gibt es für die rund 180 Zuschauer in Watzenborn beim Gruppenliga-Topspiel indes nicht zu bejubeln. Foto: Pfeifer

Quelle: Gießener Anzeiger vom 18.10.2010

TSV Kirchhain - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:3 (0:1):

: Gut erholt von der überraschenden 3:4-Schlappe gegen den FC Werdorf in der Vorwoche zeigten sich die Watzenborner zwar, ein Glanzstück war dieser Erfolg bei den stark abstiegsbedrohten Kirchhainern aber keineswegs. Es war eher ein klassischer Arbeitssieg, den die Teutonen mit zwei späten Treffern in trockene Tücher packten. Das Spiel ließ sich für die Gäste gut an, denn ihnen gehörten die ersten 20 Minuten mit Chancen für Gino Parson und Andrew Iyasere recht eindeutig. Spielertrainer Gino Parson krönte die starke Anfangsphase, indem er nach einem Eckball zur Stelle war und zum 1:0 für seine Farben einköpfte (20.).

TSV Kirchhain - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:3 (0:1)

 

Danach kam der TSV besser auf, so dass sich beide Seiten zwischen den Sechzehnern zunehmend neutralisierten. In diesem Stil verliefen auch die zweiten 45 Minuten. Dem SC fehlte es in der Offensive an der Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft. In Gefahr geriet man allerdings auch so zu keinem Zeitpunkt, so dass das Spielgeschehen auf bescheidenem Niveau ohne nennenswerte Torraumszenen dahin plätscherte. „Es war ein Spiel praktisch ohne Chancen“, gab der Pressesprecher des TSV dementsprechend zu Protokoll.

Das änderte sich erst in der 80. Minute, als Iyasere Gino Parson bediente, der beinahe schon artistisch mit der Hacke auf 2:0 erhöhte und damit seinen Doppelpack perfekt machte. Fünf Minuten vor dem Ende schlenzte Hendrik Dechert das Spielgerät aus 16 Metern Entfernung zum 3:0-Endstand ins Netz.

Quelle:.mittelhessen.de  vom 11.10.2010
FC Werdorf überrascht in Watzenborn mit 4:3

(kio). Ein "schöner Nachmittagsausflug" sollte es laut Trainer Andreas Geryk werden, am Ende schaffte der FC Werdorf in der Fußball-Gruppenliga eine faustdicke Überraschung. Beim SC Watzenborn-Steinberg setzte sich der Aufsteiger mit 4:3 durch und hob damit den FV Breidenbach erstmals auf den Thron, der den Sprung auf Rang eins durch das 1:0 im Spitzenspiel gegen den 1. SC Sachsenhausen perfekt machte. 2:0 geführt, aber nicht gewonnen lautet die Bilanz für den TSV Michelbach, der über ein 3:3 gegen die SF/BG Marburg nicht hinaus kam. Mehr Glück hatte der SSV Dillenburg, der in einer schwachen Partie den TSV Kirchhain dank eines Tores von Ufuk Susam in der Nachspielzeit mit 1:0 bezwang.
Der Neuling behauptet die 3:0-Pausenführung
SC Watzenborn-Steinberg - FC Werdorf 3:4 (0:3): Die Teutonia erwischte einen rabenschwarzen Tag, während es für Werdorf wie am Schnürchen lief, denn fast jede Chance brachte dem Neuling einen Treffer. Die Abwehr des SC offenbarte bei fast jedem langen Ball der Gäste eklatante Lücken, so dass Werdorf zur Pause mit 3:0 vorne lag. Sebastian Zessin schoss den Aufsteiger per Foulelfmeter schon nach vier Minuten in Führung. Es folgten Treffer von Patrick Meisterjahn (27.) und Benjamin Wolf (41.). Zwar schaffte die Teutonia nach dem Seitenwechsel durch Tore von Nino Parson (46.) und Hendrik Dechert (60.) noch einmal den Anschluss, zum Ausgleich reichte es für die Gastgeber aber nicht mehr, da Werdorf in der Abwehr sicher stand und durch Berat Zhegrova (68.) fast postwendend das 4:2 nachlegte. Watzenborn-Steinberg mobilisierte bis zum Abpfiff zwar noch einmal alle Kräfte, war dem Aufsteiger aber trotzdem in allen Belangen unterlegen und das 3:4 durch Andrew Iyasere zwei Minuten vor dem Abpfiff fiel für die Gastgeber zu spät, um zumindest noch einen Punkt zu retten. Unrühmliche Höhepunkte der Begegnung waren eine gelb-rote Karte für Werdorfs Gregor Riemel (75.) nach wiederholtem Foulspiel und eine rote Karte für Refik Ay nach einem groben Foulspiel.
Quelle:.mittelhessen.de  vom 02.10.2010
Münns Team kassiert Heimpleite
Erste Heimniederlage für die SF/BG Marburg in der Fußball-Gruppenliga.
Führung für die Gäste fällt überraschend
SF/BG Marburg - SC Watzenborn-Steinberg 0:4 (0:1): Watzenborn-Steinberg dominierte zwar in der Anfangsviertelstunde das Geschehen und scheiterte schon nach sieben Minuten an der Latte, doch auch Marburg hatte genug Chancen, selbst in Führung zu gehen. So vergab zum Beispiel Julian Gries einen Kopfball aus drei Metern. Entsprechend überraschend fiel die Führung für die Teutonia nach 29 Minuten. Nach scharfer Hereingabe von der Außenlinie ließ sich Nino Parson nicht lange bitten und vollstreckte für den SC zum 1:0. Die Sportfreunde erhöhten bis zur Halbzeit die Schlagzahl und wollten unbedingt noch vor der Pause den Ausgleich herstellen, hochkarätige Möglichkeiten blieben jedoch Mangelware. Stattdessen rettete Heimkeeper Andre Fielitz vor der Pause noch zwei Mal in höchster Not. In der zweiten Halbzeit fiel schnell die Entscheidung, als Andreas Wiertelorz (56.) und Nino Parson (60.) binnen vier Minuten auf 3:0 erhöhten. Blau-Gelb konnte nichts mehr entgegensetzen und kassierte in der Schlussphase sogar noch das 0:4 durch Andrew Iyasere (80.).
Quelle: Gießener Anzeiger vom 27.09.2010
Watzenborn-Steinberg trotz Sieg von Platz eins verdrängt - 1. SC Sachsenhausen übernimmt in Unterzahl die Liga-Spitze

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - TSV Michelbach 2:1 (1:1): Keine Frage, nach zahlreichen souveränen und vor allem spielerisch überzeugenden Begegnungen gehörte dieser 2:1-Erfolg der Watzenborner in die Kategorie Arbeitssieg, aber auch dafür werden bekanntlich drei Zähler für das Aufstiegsrennen gutgeschrieben. So richtig in Tritt kamen die Teutonen, die in der Vorwoche gegen die SG Obbornhofen/Bellersheim ihre erste Saisonniederlage kassiert hatten, erst nach etwa zehn Minuten. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings bereits 0:1, da zuvor Andreas Schoch für Michelbach einen Kopfball versenkt hatte (3.). Nach und nach lief es nun besser für den SC, woraus in der 29. Minute der Ausgleich resultierte. Im Anschluss an eine Freistoß-Flanke schraubte sich Defensivmann Alexander Schmandt in die Luft und nickte zum 1:1 ein. Noch vor dem Seitenwechsel gelang es Spielertrainer Gino Parson, die Weichen für die zweiten 45 Minuten endgültig zu stellen. Wiederum war Schmandt beteiligt, der den Freistoß von Hendrik Dechert ans Aluminium beförderte. Andrew Iyasere stand an der richtigen Stelle und staubte zum 2:1 für seine Farben ab (42.).

Der zweite Durchgang wurde beiderseits bestimmt durch viele lange Bälle, die kaum mehr durchdachte Spielzüge zuließen, so dass das Niveau zusehends verflachte. Einzig bei der Gelegenheit von Daniel Gröb mussten die Pohlheimer noch einmal um die Führung zittern (53.). Auf der anderen Seite verpassten es Nino Parson (62.) und Dennis Frank (79.), die endgültige Entscheidung herbeizuführen. So blieb es beim 2:1, worüber sich Gästeakteur Martin Stengel nach dem Abpfiff so sehr echauffierte, dass er die Rote Karte sah.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 20.09.2010
Alte Platitüde bewahrheitet sich
Wagner-Elf bringt Spitzenreiter erste Saisonniederlage bei

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Oftmals als Platitüde benutzt, steckte hier offenbar doch mehr dahinter. Zumindest aber gibt das Ergebnis Holger Wagner recht. „Wir wissen, dass die Trauben hoch hängen. Aber im Fußball ist alles möglich“, hatte der Trainer der SG Obbornhofen/Bellersheim, die zuvor fünf Niederlagen in Folge kassiert und dabei nur einen Treffer erzielt hatte, vor der Begegnung seiner Mannschaft bei Spitzenreiter SC Teutonia Watzenborn-Steinberg verlauten lassen. Und tatsächlich, die Gäste schafften den Überraschungscoup und brachten den Pohlheimern mit dem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg die erste Saisonschlappe überhaupt bei.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SG Obbornhofen/Bellersheim 0:1

Zum Matchwinner avancierte Marco Hartig, der in Uwe Seeler-Manier per Hinterkopf das entscheidende Tor des Tages markierte. Anders als bislang in dieser Saison gelang es dem Primus um Spielertrainer Gino Parson nur selten, sich in der Offensive durchzusetzen. Die SG machte geschickt die Räume eng und dem SC das Leben zudem durch ihre Zweikampfstärke schwer. Darüber hinaus hatte Watzenborn in der 25. Minute Glück, als für den geschlagenen Keeper Stefan Gros der Querbalken rettete. Auf der anderen Seite musste Obbornhofen/Bellersheim lediglich bei den Chancen kurz vor der Pause durch Gino Parson (43.) und Dennis Frank (45.) zittern. Mehr wurde den 180 Zuschauern in den zweiten 45 Minuten geboten.Obbornh-Bellersh.jpg

Zunächst Hartigs ungewöhnlicher Kopfball zum 1:0 für die Wagner-Elf (51.), dann hatte Patrick Werner keine 60 Sekunden darauf sogar die Gelegenheit zum 2:0, die er allerdings verstreichen ließ. Wiederum Werner (66.) und Tim Fritz (77.) vergaßen anschließend ebenfalls, die Vorentscheidung gegen immer weiter aufrückende Teutonen herbeizuführen. Deren Sturmlauf führte zwar noch zu Möglichkeiten von Nino Parson (83.) und Hendrik Dechert (88.), verhinderten die Überraschung aber nicht mehr, die wenig später perfekt war.

Quelle: mittelhessen.de vom 13.09.2010
Die Parsons machen alles klar
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SSV Dillenburg - SC Watzenborn-Steinberg 0:2 (0:0)
Aufgrund der reiferen Spielanlage und dank der Zwillingsbrüder Parson hat der SC Watzenborn-Steinberg das Topspiel der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg beim SSV Dillenburg mit 2:0 gewonnen und bleibt weiter Spitzenreiter.





 Von Beginn an entwickelte sich eine von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführte Partie. Die Gäste versuchten direkt das Kommando zu übernehmen, leisteten sich dabei aber zu viele Fehlpässe. Die Gastgeber hingegen agierten oftmals mit weiten Bällen, die aber keinen Abnehmer fanden. Nach zwölf Minuten gab Mike Zabel den ersten Torschuss für den SSV ab. Auf der Gegenseite setzte Nino Parson einen Kopfball neben den Kasten. Wirklich zwingend waren beide Torschüsse jedoch nicht.

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Die kampfbetonte Begegnung fand in der ersten Hälfte überwiegend zwischen den Sechzehnmeterräumen statt. Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich für die überlegenen Gäste gute Torchancen. Nach einem Schuss von Tim Schmidt war SSV-Torwart Robin Wieth auf dem Posten (28.). Anschließend ließ der SC sein spielerisches Vermögen einmal kurz aufblitzen.

Spielertrainer der Gäste nimmt Maß und zirkelt den Ball genau in den Torwinkel






dillenburg2.jpg findet die Lücke nicht: Dillenburgs Francesco Aqua..| mittelhessen.de
Zunächst zirkelte Andreas Wiertelorz einen 18-Meter-Freistoß auf das Dillenburger Gehäuse, den Wieth erneut entschärfen konnte (31.). Direkt im Anschluss passte Richy Zimmermann in den Lauf von Wiertelorz, der allerdings rechts am Tor vorbeischoss (32.). "Der Gegner war spielerisch einfach reifer", stellte SSV-Trainer Rainer Lomberg fest. Allerdings wusste der Spitzenreiter seine Torchancen nicht zu nutzen und oftmals fehlte der letzte Pass.

Auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Gäste machten das Spiel und die Dillenburger versuchten mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Nino Parson und Wiertelorz kam die Kugel zu Zimmermann, der gleich zwei Dillenburger gekonnt aussteigen ließ, dann aber aus 16 Metern vorbeidrosch (55.). Der SC drängte die Hausherren nun tief in die eigene Hälfte. Wenig später klärte Dominique Haas nach einem Schuss vom Gästeakteur Dennis Frank zwar kurz vor der Linie, aber die Dillenburger bekamen das Leder nicht aus dem Strafraum. Erneut ergatterte Frank sich den Ball und spielte zum völlig ungedeckten Nino Parson, der aus fünf Metern zum verdienten 1:0 einschob (64.). "Ich bin stolz auf die Mannschaft, denn wir haben auf unsere Chance gewartet und Geduld bewiesen", sagte Gästetrainer Gino Parson. Auch danach blieben die Watzenborner am Drücker und suchten die Entscheidung. Schmidt köpfte neben das Gehäuse (67.), ehe Frank an Wieth scheiterte (75.).

Der SSV Dillenburg steckte zwar nie auf, war aber in der Offensive zu ideenlos. Nach einem Foul von Robin Gail an Wiertelorz gab es Freistoß für die Gäste von der Strafraumgrenze. Gino Parson ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und zirkelte den Ball in den rechten oberen Torwinkel, wobei Wieth chancenlos war (80.). "Ich habe mir gedacht, ich versuche es mal, und es hat geklappt", gab sich der Spielertrainer der Teutonen glücklich. In den Schlussminuten warfen die Hausherren alles nach vorne, was aber nichts mehr einbrachte. Dillenburgs Trainer Lomberg war jedoch einverstanden mit der Leistung seiner Truppe. "Wir haben uns nach Kräften gewehrt, aber nach vorne fehlte uns die Durchschlagskraft", resümierte ein trotz der Niederlage zufriedener SSV-Coach.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 06.09.2010
Neun Gästespielern gelingt noch der Ausgleich

Watzenborn fehlt die Cleverness - Zweimal Gelb-Rot für FV

WATZENBORN (lv). „In meinem Kopf arbeitet es“, wirkte Gino Parson, Spielertrainer des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, nach dem Spitzenspiel gegen den FV Breidenbach gefasst und nachdenklich zugleich. Dass es in dem 31-Jährigen brodelte, war angesichts des Verlaufs der 90 Minuten und insbesondere der Schlussphase die logische Folge. 4:2 hatte seine Elf geführt, um dann nach der ersten Ampelkarte für die Gäste zunächst das 4:3 und im Anschluss an den zweiten Platzverweis für den FV sogar noch den 4:4-Ausgleichstreffer zu kassieren.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FV Breidenbach 4:4

Durch das Remis bleiben beide Teams weiterhin ungeschlagen. „Wir waren nicht clever genug, um die Uhr am Ende runterzuspielen“, fiel denn auch Parsons Fazit dementsprechend bescheiden aus. Bescheiden war gleichsam der Start der Teutonen in die Partie, denn nach zwei Minuten lagen sie bereits durch ein Tor von Johannes Damm mit 0:1 im Hintertreffen. Allerdings schafften die Platzherren in Person ihres Spielertrainers noch vor dem Pausenpfiff die Wende. Parson glich nach einem Freistoß von Andreas Wiertelorz zum 1:1 aus (27.), bevor er acht Minuten darauf zum 2:1 abstaubte, nachdem Andrew Iyasere zuvor nur die Latte getroffen hatte.

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Watzenborns Andrew Iyasere (l.) setzt Breidenbachs Thomas Weller mächtig zu, doch der Einsatz langt nicht zum Heimsieg. Fotos: Heli

 

Teutonia verspielt Vorsprung

Gleich wachsam zu Beginn des zweiten Durchgangs legte wiederum Wiertelorz für Michael Bathomene auf, der den Angriff zum zwischenzeitlichen 3:1 abschloss (47.). Auf der sicheren Seite war Watzenborn mit diesem Vorsprung aber noch nicht. In der 57. Minute schlug der eingewechselte Yannick Runzheimer zu und verkürzte auf 2:3. Vorerst erneut für Beruhigung sorgte fast postwendend Richy Zimmermann, der einen Foulelfmeter zum 4:2 verwandelte (60.).

Vieles deutete auf einen dreifachen Punktgewinn hin, als Breidenbachs Benjamin Hüber vom Platz flog. In Überzahl jedoch unterlief Alexander Schmandt ein Eigentor, das den FV auf 3:4 heranbrachte (75.). Damit nicht genug: Neun Gästeakteure (Gelb-rot für Wellner in der 83. Minute) bekamen kurz vor dem Abpfiff einen umstrittenen Strafstoß zugesprochen, den Keeper Martin Lokoc zum 4:4 im Kasten unterbrachte (90.).

Quelle:  korrigierter Bericht des Gießener Anzeigers vom 30.08.2010
FC Ederbergland II - Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:5

Nicht einmal eine halbe Stunde war absolviert, da führten die Teutonen mit 4:0 und konnten sich den Luxus leisten, ein bis zwei Gänge zurückzuschalten und dadurch Kraft zu sparen. Wahrscheinlich nicht die schlechteste Vorgehensweise, denn am kommenden Wochenende erwartet Watzenborn an der heimischen Neumühle mit dem FV Breidenbach ein anderes Kaliber.

In Allendorf gab einmal mehr Spielertrainer Gino Parson die Richtung vor und versetzte den vagen Hoffnungen des FCE auf Zählbares bereits in der 2. Minute den ersten herben Dämpfer, wobei er zum Nutznießer des Patzers von Schlussmann Timo Möller avancierte. Möllers Unsicherheit übertrug sich fortan auch auf dessen Vorderleute, so dass die Gäste leichtes Spiel hatten. Folgerichtig erhöhte wiederum Gino Parson in der 17. Minute auf 2:0, ehe Tim Schmidt per Kopfball das 3:0 besorgte (25.). Nach 30 Minuten erfolgte das 4:0 wiederum durch den. Damit ließ es der SC vorerst bewenden und ermöglichte Ederbergland somit etwas mehr Spielanteile. Das Spiel plätscherte vor sich hin, bis Nino Parson in der 70. Minute den 5:0-Endstand herausschoss. Übrigens fast ein Standardergebnis: Schon zum dritten Mal in dieser Spielzeit Mal schnürten die Teutonen dem Gegner ein Fünferpack.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 23.08.2010
SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SSC Burg 5:0 (2:0):

Vorerst nicht mehr rechnen müssen die Teutonen im Aufstiegsrennen mit dem eigentlich hoch gehandelten SSV Langenaubach, der auch im Marburg mit 2:4 den Kürzeren zog.

Welch ein Luxus: Watzenborn konnte zwar nicht hundertprozentig an die Glanzvorstellungen aus dem 5:0 über Langenaubach und dem 3:1 in Wetter anknüpfen, fuhr aber dennoch einen absolut ungefährdeten Dreier ein, der nie in Frage stand. Als „Sommerfußball“ bezeichnete Pressewart Carsten Größer den Verlauf der 90 Minuten, in den es den Gästen aus Burg in keiner Phase gelang, den SC an seine Grenzen zu bringen. Es lag ein höherer Erfolg im Bereich des Möglichkeiten, doch die Teutonen zeigten sich gnädig, markierten aber schon in der achten Minute den Führungstreffer. Auf Zuspiel von Andreas Wiertelorz erzielte Refik Ay das 1:0 (8.), dem Mirco Geyer mit einem Schuss aus dem Hinterhalt das Tor zum 2:0 folgen ließ (25.).

Mit diesem beruhigenden Vorsprung wurden die Seiten gewechselt, ehe Gino Parson in der 53. Minute Goalgetter Wiertelorz freispielte, der auf 3:0 erhöhte. 20 Minuten vor dem Ende zeigte Spielertrainer Parson dann noch seine Stärke im Abschluss, in dem er Geyers Pass zum 4:0 veredelte. Da wollte Bruder Nino offensichtlich nicht nachstehen und beendete seine Einzelaktion in der 87. Minute zum 5:0-Endstand.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 18.08.2010
Teutonia nicht aufzuhalten
VfB Wetter - Teut. W.-Steinberg 1:3
Watzenborn untermauerte schon in den 45 Minuten seine Ansprüche und zeigte eine starke Leistung, während Wetter kaum zur Entfaltung kam. Die verdiente Führung erzielte Spielertrainer Gino Parson selbst. Einen Freistoß aus 18 Metern zirkelte er passgenau in die VfB-Maschen. Chancen ergaben sich für den Gast in der Folge zahlreich, einzig die Verwertung ließ zu wünschen übrig. So musste der SC bis zur 57. Minute warten, ehe Nino Parson aus dem Gewühl heraus auf 2:0 erhöhte.
Nach gut einer Stunde erwachte Wetter und hatte durch Matthias Müller die Chance zu verkürzen. Jetzt spielte fast nur noch der VfB und schließlich war Serhat Koc in der 64. Minute zur Stelle und traf zum 1:2-Anschlusstreffer. Manuel Eichert hatte sogar den Ausgleich auf dem Fuß (70.), aber Gino Parson verwertete einen abgefälschten Ball, der hoch in der Sechzehner geflogen kam, in der 90. Minute zum 3:1-Sieg für seine Farben.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 16.08.2010
Dickes Watzenborner Ausrufezeichen

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SSV Langenaubach 5:0 (3:0)

Langsam aber sich entwickelt sich Watzenborn von einem Mitanwärter auf den Aufstieg zum Topfavoriten für den Sprung in die Verbandsliga. Gegen die Langenaubacher, die selbst mit hohen Erwartungen in die Spielzeit gestartet waren und nun zumindest zunächst kleinere Brötchen backen müssen, glänzten auf Seiten der Teutonen vor allem Spielertrainer Gino Parson und Richy Zimmermann.

Während Parson als Spielgestalter gleich vier Treffer vorbereitete, gelang Zimmermann über die rechte Außenbahn kommend der erste Dreierpack für seinen neuen Verein. Vom Anpfiff weg dominierte der SC das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz an der Neumühle, verpasste dabei aber anfangs einige gute Einschussmöglichkeiten. So Nino Parson nach einer Flanke Zimmermanns (5.), Alexander Schmandt per Kopf (8.) und Gino Parson in der 15. Minute. Der SSV dagegen produzierte sein einziges Lebenszeichen in der Vorwärtsbewegung durch einen Pfostenkopfball in der 26. Minute. Dann legten die Gastgeber los und schossen bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Zimmermann verwertete das Zuspiel Gino Parsons zum 1:0 (30.), Mirco Geyer köpfte die Ecke seines Spielertrainers in die Maschen (37.).

Schließlich beendete Zimmermann sein Solo in der 45. Minute zum 3:0. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Teutonen etwas das Tempo raus, was sie jedoch nicht daran hinderte, zweimal nachzulegen. Wiederum per Eckstoß fand Gino Parson mit Zimmermann den perfekten Abnehmer (63.), ehe er das 5:0 für seinen Zwillingsbruder Nino auflegte, der gefühlvoll per Heber den Schlusspunkt setzte (72.).

Quelle: Gießener Anzeiger vom 09.08.2010

Eintracht Stadtallendorf II - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:1 (0:0)

Mehr Spielanteile besaßen die Gäste, was die Eintracht vor allem mit kämpferischen Elementen auszugleichen versuchten. Die Höhepunkte waren im ersten Durchgang rar gesät, die erste Minute hatte es allerdings gleich in sich. Direkt nach dem Anpfiff versuchte sich Teutonen-Stürmer Nino Parson aus zwölf Metern Distanz, verfehlte das Ziel aber knapp. Die nächsten 35 Minuten boten in den Gefahrenzonen keine spektakulären Szenen, ehe Watzenborn kurz vor dem Seitenwechsel die gute Chance hatte, mit einer Führung in die zweiten 45 Minuten zu starten. Evgenij Priebes Freistoß fand mit Mirco Geyer einen Adressaten, dem es im Torabschluss jedoch an der nötigen Feinjustierung fehlte (40.).

Die zweite Hälfte eröffneten ihrerseits die Platzherren mit einem Paukenschlag, als zunächst Chris Helm mit einem Kopfball an SC-Keeper Till Weigel scheiterte und dann der Nachschuss von Günay Özbay von einen Abwehrspieler in höchster Not aus der Gefahrenzone befördert wurde. Das Tor zum 1:0 verdankten die Gäste den Freistoßkünsten von Andreas Wiertelorz, der in der 63. Minute einen ruhenden Ball zur Watzenborner Führung vollstreckte. Lange durfte die Elf um den inzwischen in die Begegnung gekommenen Spielertrainer Gino Parson sich daran aber nicht erfreuen, denn bereits 180 Sekunden später staubte Özbay zum 1:1 ab, nachdem Weigel zuvor eine Flanke Heinischs nicht hatte festhalten können. Wenn in der Folge noch eine Mannschaft am Siegtreffer kratzte, dann waren das die Gäste. Gino Parson per Kopf (75.) und Wiertelorz erneut mit einem Freistoß mangelte es bei ihren Möglichkeiten aber am gewissen Quäntchen Glück.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 05.08.2010
Derby eine klare Angelegenheit

TuBa gibt nach 0:3 auf - Teutonen-Einwechselspieler treffen

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Zu einer klaren Angelegenheit wurde gestern das Stadtderby zwischen dem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem FC TuBa Pohlheim. Den Platzherren reichte eine grundsolide Vorstellung, um am Ende einen 6:0 (1:0)-Kantersieg einzufahren, weil sich die Gäste vor allem in der letzten halben Stunde mit 0:3 im Rückstand liegend in ihr Schicksal fügten und kaum mehr Gegenwehr leisteten.

Etwas anders sah es vor 200 Zuschauern noch im ersten Durchgang aus, wenn auch hier die Teutonen bereits das Heft in die Hand nahmen und in der 11. Minute mit 1:0 in Front gingen. Eine Freistoßhereingabe von Spielertrainer Gino Parson erreichte im Strafraum Evgenij Priebe, der per Kopf traf.
Teut. Watzenborn-Steinberg - TuBa Pohlheim 6:0
TuBa verzeichnete seine beste Gelegenheit in der 22. Minute bezeichnenderweise durch eine Einzelaktion. Rückkehrer Nemrut Bargello ließ zwei Gegenspieler aussteigen und scheiterte im letzten Moment an SC-Keeper Stefan Gros. Danach war wieder die Parson-Truppe an der Reihe, für die Nino Parson zwei gute Möglichkeiten besaß (35. und 36.), ehe es mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause ging.Tuba.jpg

Nach dem Seitenwechsel ermöglichte Watzenborn ein Doppelschlag binnen 120 Sekunden die Vorentscheidung. Zunächst besorgte Dennis Frank mit einem Schlenzer das 2:0 (56.), dann war Nino Parson nach einem Patzer von Pohlheims Torsteher Musa Aktürk zur Stelle (58.). Damit erlahmte jegliche Gegenwehr von TuBa. Gino Parson nutzte diese Möglichkeit und wechselte frühzeitig drei frische Spieler ein, die allesamt noch treffen sollten.

Während Michael Bathomene einen Pass seines Spielertrainers zum 4:0 vollstreckte (72.), markierte Hendrik Dechert das 5:0. Und der Schlusspunkt blieb Mirco Geyer vorbehalten, der per Kopf das 6:0 (88.) erzielte. Eine bittere Niederlage für die Gäste, die noch höher hätte ausfallen können, wenn die Teutonen konsequenter mit ihren Einschussmöglichkeiten umgegangen wären.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 02.08.2010
FSV Schröck - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:1

Diese Partie hatte recht viel davon, wie man sich ein typisches Auftaktspiel einer neu gestarteten Spielzeit vorstellt. Taktisch geprägt und vorsichtig geführt, so liefen die 90 Miuten über weite Strecken, so dass in und an den Strafräumen ziemlich wenig passierte. Zumeist spielte sich das Geschehen demnach zwischen den beiden Sechzehnern statt, wodurch vieles auf ein torloses Remis deutete.

Daran änderte sich auch in den zweiten 45 Minuten wenig, doch dann gelang den Watzenbornern mit Hilfe des FSV nach einer Stunde der entscheidende Durchbruch. Nino Parsons Hereingabe beförderte Marcel Eichler ins eigene Tornetz ab.

Schröck wirkte nach dem Rückstand einige Zeit geschockt und ließ die Teutonen fast nach Belieben schalten und walten. Der SC konnte die Überlegenheit allerdings nicht in Zählberes ummünzen und geriet stattdessen in der Schlussphase in der ein oder anderen Situation ernsthaft in die Bredouille. Am Ende reichte es dennoch für den ersten dreifachen Punktgewinn, der gleichzeitig ein gelungenes Debüt des neuen Spielertrainers Gino Parson darstellt.

Saison 2009/10
Quelle: Gießener Anzeiger vom 31.05.2010
Artur Besel im Alleingang
(ths). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat die Saison mit einer Niederlage beendet. Im letzten Spiel unter der Regie des Spielertrainer-Duos Benjamin Hack und Tim Schmidt unterlagen die Pohlheimer dem VfB Wetter mit 1:3 (0:2) und rutschten damit einen Rang auf Platz neun nach unten.

Teutonia Watzenborn-Steinberg - VfB Wetter  1:3

"Man hat von Beginn an gemerkt, dass es für beide um nichts mehr ging", sah SC-Pressewart Carsten Größer gemeinsam mit 100 Zuschauern einen Kick der Marke Sommerfußball. Dennis Frank hatte in der 23. Minute zwar das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am guten VfB-Keeper Benjamin Cerny. Quasi im Gegenzug ging dann Wetter durch einen direkt verwandelten Freistoß von Artur Besel mit 1:0 in Führung. Der Rückstand war Gift für die Motivation der Watzenborner, die sich danach nie mehr richtig aufraffen konnten. "Einige waren wohl schon in dritten Halbzeit", bemerkte Größer hierzu. Anders Wetters Besel, der in der 37. Minute frei vor Stefan Gros auf, der für den etatmäßigen Stammtorwart Till Weigel im Kasten stand, und erhöhte auf 2:0. Und Besel hatte noch nicht genug, sondern ließ im zweiten Abschnitt seinen dritten Streich folgen. In der 73. Minute wechselten sich beim SC Hack und Schmidt aus. Während Schmidt in der kommenden Saison weiter für den Tabellenneunten auflaufen wird, ist Hack noch auf der Suche nach einem neuen Verein. So kam Dominik Fischer, eigentlich in der Reserve beheimatet, zu seinem zweiten Einsatz in der Gruppenliga, den er mit dem Ehrentreffer zum 1:3 in der 85. Minute krönte.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 20.05.2010
Doppelpack von Dennis Frank

(ths). Anders als es die Vorzeichen eigentlich hatten erwarten lassen, entwickelte sich die Begegnung des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg bei der SG Reiskirchen/Niederwetz. Standen die Platzherren als Abstiegskandidat im Grunde genommen in der Pflicht, der Partie ihren Stempel aufzudrücken, so taten dies über weite Strecken die Gäste, die am Ende folgerichtig mit 2:1 die Oberhand behielten.

SG Reiskirchen/Niederwetz - Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:2

Gegen die gut gestaffelte Defensive der Teutonen erwiesen sich die Offensivaktionen der SG als zu harmlos. Die zwei Distanzschüsse von Yannick Sidorenko (18.) und Tobias Semmlinger (40.) beschworen nur wenig Gefahr herauf. Anders die Watzenborner, die im Spiel nach vorne zwingender agierten. Einschussmöglichkeiten hatten Andrew Iyasere (25.), Dennis Frank (31.) und Andreas Wiertelorz. Was sich vor der Pause jedoch recht deutlich abgezeichnet hatte, setzten die Gäste nach dem Seitenwechsel konsequent in Zählbares um. Und zwar durch einen Doppelschlag von Frank, der zunächst in der 47. Minute aus kurzer Distanz das 1:0 markierte. Zwei Zeigerumdrehungen darauf war Frank erneut zur Stelle und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung sicher.

Ein wenig Auftrieb verlieh Reiskirchen/Niederwetz erst die Einwechslung von zwei Routiniers. In der 56. Minute wechselte Spielertrainer Oliver Dönges sich nicht nur selbst, sondern auch Sturmoldie Andreas Dern ein. Dern und Dönges waren es, die Watzenborn das ein oder andere Mal Probleme bereiteten. Allerdings war Derns Kopfball (60.) ebenso nicht gut genug für einen Treffer wie der Freistoß von Dönges (71.). Dass Dern in der 87. Minute doch noch der Anschluss gelang, fiel nicht mehr ins Gewicht, denn Watzenborn überstand die Schlussphase mit Geschick unbeschadet.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 20.05.2010
SG darf dank Weller hoffen

Teutonen unterirdisch - Versbachtal hofft auf die Relegation - Matthias Weller netzt doppelt

(ax). Die SG Versbachtal hat seine Minichance auf den Klassenerhalt genutzt. Die Spielgemeinschaft gewann das Nachholspiel bei der nur wenig inspirierten Teutonia Watzenborn-Steinberg mit 2:1 und verkürzte der Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte.

Vor der Minuskulisse von kümmerlichen 30 Zuschauern fand diese Partie gestern Abend statt. Für die gastgebenden Teutonen ging es um rein gar nichts mehr, für die Spielgemeinschaft dagegen um alles. Und genauso lief das Duell.

Versbachtal ging engagiert zur Sache und versuchte mit aller Offensivmacht, seine Chance beim Schopfe zu packen. Dies hätte den Gastgebern eigentlich entgegen kommen müssen, denn ihr Konterspiel ist in der Liga gefürchtet. Allerdings muss man dann en Ball auch kontrollieren und in den eigenen Reihen halten. Dies war nicht zu sehen, so dass der Pressesprecher von einem "unterirdischen Auftritt" der Teutonen sprach.

Schon nach 13 Minuten wurde die SG für ihre forsche Spielweise belohnt, denn Matthias Weller traf hier zum ersten Mal. Danach fand das Schmidt/Hack-Team zwar besser in die Partie, aber großartige Torgefahr konnte zunächst nicht entwickelt werden. Kurz vor der Pause fiel dann aber doch noch der Ausgleich. Dennis Frank traf in der 41. Minute zum 1:1.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SG Versbachtal 1:2

Zurück auf dem Feld versuchte die Teutonen-Elf etwas mehr zu machen. Die Handvoll Chancen wurden aber vom sicheren Gästeschlussmann Alexander Rühl zunichte gemacht.

In der Schlussphase war der SC etwas gefährlicher und aktiver, das Tor gelang aber den Gästen, für die Weller mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute das 2:1 markierte. Der Ausgleich blieb Florian Bukow verwehrt, dessen Freistoß Rühl aus dem Winkel fischte.

Das "Schneckenrennen" um den Relegationsplatz zur Gruppenliga geht nun weiter, denn auch Ehringshausen siegte gestern gegen Kirchhain.

 

Im StenogrammSC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Schmidt, Hack, Lück (79. Waldschmidt), D. Frank, Platter, Ay, Geyer, Wiertelorz (82. Fischer).

SG Versbachtal: Rühl; Pölkemann, Schmilewski, Hroch, Bender (46. Gerisch), Weigand, Becker, C. Plitt, Weller, H. Plitt, Kreutz.

Tore: 0:1 Weller (13.), 1:1 D. Frank (43.), 1:2 Weller (84.). - Schiedsrichter Velten (Laufdorf). - Zuschauer: 30.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 10.05.2010
Dennis Frank leitet Kantersieg ein
Teutonen lassen sich von Rückstand nicht beirren

(ths). Der SC Teutonia Watzenborn hat nach den Derby-Niederlagen gegen Eintracht Lollar und bei der SG Obbornhofen/Bellersheim zurück in die Erfolgsspur gefunden und sicherte sich einen 5:1 (1:1)-Auswärtssieg bei der stark abstiegsbedrohten FSG Südkreis, die auch ohne ihren beruflich verhinderten Angreifer Nicki Combe eine gute Anfangsviertelstunde hinlegte.

FSG Südkreis - Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:5

Nach nicht einmal 60 Sekunden sahen sich die Gäste im Hintertreffen, denn Sven Eidam sorgte mit einem Kopfballtreffer nach der Freistoßhereingabe von Routinier Hans-Jürgen Laus für einen Blitzstart der Platzherren. Davon erholten sich die Watzenborner Teutonen nach etwa 20 Minuten und rissen das Heft an sich.

Resultat war das Tor zum Ausgleich durch Dennis Frank, der einen Fehlpass der FSG in der Vorwärtsbewegung nutzte und alleine auf Keeper Dennis Rosenberg zumarschierte, dem er keine Abwehrchance ließ. Daraufhin kam es im Spiel der Kombinierten endgültig zu einem Bruch, was den Watzenbornern im zweiten Durchgang neben einigen weiteren guten Gelegenheit noch vier Treffer einbringen sollte.

Und zwar immer nach einem ähnlichen Strickmuster: Die FSG machte sich das Leben im Aufbauspiel selbst schwer und fabrizierte so manchen Ballverlust. Dann war der SC zur Stelle und suchte den schnellen Weg in die Spitze, um überfallartig zum Erfolg zu kommen.

Auf diese Art und Weise fiel zunächst das 2:1 durch Andrew Iyasere in der 49. Minute, woraufhin Eckhard Weller das Ergebnis in der 62. Minute auf 3:1 ausbaute. Seinen Doppelpack besiegelte schließlich in der 71. Minute Frank, ehe der eingewechselte Patrick Lück in der 83. Minute den 5:1-Endstand herstellte.

Es war sogar noch mehr drin als dieser Fünferpack, doch Lück und Frank hatten zwischen der 70. und 80. Minute bei zwei Chancen ihren Meister in Sükreis-Schlussmann Rosenberg gefunden.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 19.04.2010
Obbornhofen/Bellersheim gewinnt Derby - Teutonia schnuppert nur kurz an Zählbarem

(ths). Mit Tim Fritz und Patrick Werner haben die beiden Neuzugänge aus der Winterpause der SG Obbornhofen/Bellersheim einen 3:1 (2:0)-Erfolg über den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg beschert. Während Werner einen Treffer markierte, gelang Fritz sogar ein Doppelpack für seinen neuen Verein.

Es war ein von der Taktik geprägtes Spiel, das die Zuschauer in Bellersheim zu sehen bekamen. Der erste nennenswerte Angriff hatte gleich das 1:0 für die Platzherren zur Folge. Werner schnappte sich die Kugel im Mittelfeld und setzte zum Solo an, das er mit dem Führungstor abschloss (6.).

Danach tat sich einige Minuten wenig in den beiden Strafräumen, ehe Fritz aus 20 Metern flach abzog und die Führung auf 2:0 ausbaute (27.). Weil die Teutonen im Spiel nach vorne nicht gefährlich genug wurden, ging es mit diesem Vorsprung für den Liganeuling die Kabinen.

SG Obbornhofen/Bellersheim - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 3:1

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Platzherren, sich eine gewisse Feldüberlegenheit zu verschaffen ohne dabei aber für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Im Gegenteil: Watzenborn verkürzte in der 57. Minute sogar auf 1:2 durch Dennis Frank, der im Anschluss an eine Hereingabe von Mirco Geyer goldrichtig stand und den Ball nur noch einzuschieben brauchte.

Die Teutonen liebäugelten jetzt zumindest mit einem Unentschieden, mussten aber bereits in der 62. Minute einen Rückschlag hinnehmen, von dem sie sich bis zum Schlusspfiff nicht mehr erholen sollten. Die SG fuhr einen schnellen Tempogegenstoß über Werner, der Fritz seinen zweiten Tagestreffer zum 3:1 auflegte.

Damit war Drops gelutscht und den Teutonen die Zähne gezogen. Marco Hartig hatte dreimal die Gelegenheit, Obbornhofen/Bellersheim zu einem noch höheren Sieg zu verhelfen. Die letzte Einschussmöglichkeit hatten aber die Gäste, für die Dennis Frank in der 89. Minute an SG-Torhüter Christian Weber scheiterte.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 19.04.2010
Dennis Peldzius lässt Lollar spät jubeln

Eintracht-Angreifer trifft in der 89. Minute zum 2:1 - Verdienter Sieg - Teutonen leisten aber erbitterte Gegenwehr 

Thomas Suer:WATZENBORN-STEINBERG. Als der Schlusspfiff ertönte, war den Verantwortlichen, Zuschauern und Spielern von Eintracht Lollar die Erleichterung deutlich anzumerken.

Bis zur 89. Minute hatte es so ausgesehen, als würde sich der Aufstiegsanwärter mit einem Remis beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg begnügen müssen, dann aber schraubte sich Eintracht-Angreifer Dennis Peldzius in die Luft und köpfte seine Farben zu einem hart erkämpften, aber völlig verdienten 2:1 (0:1)-Auswärtssieg.

Kompliment allerdings auch an die Teutonen, für die im Mittelfeld des Klassements zwar keine großen Sprünge mehr möglich sind, die dem Rangzweiten jedoch gleichwohl über die gesamte Spielzeit erbitterte Gegenwehr leisteten.

Teutonia Watzenborn-Steinberg - Eintracht Lollar 1:2

Watzenborn legte einen absoluten Traumstart hin und ging bereits in der 3. Minute in Führung. Andreas Wiertelorz zirkelte einen Freistoß aus 23 Metern Entfernung in den Winkel des Gästegehäuses und sorgte damit für eine glänzende Ausgangsposition für den SC, der in der Folgezeit erheblich unter Druck geriet. Lollar schnürte die Platzherren fast durchweg in deren Platzhälfte ein und drängte auf den schnellen Ausgleichstreffer. So legte Fädenzieher Haydar Kilinc für Sezgin Yedikat auf, dessen Schuss das Ziel knapp verfehlte (4.). Nur eine Zeigerumdrehung darauf versuchte sich Tamim Amiri nach einem Kilinc-Zuspiel, doch sein Versuch wurde kurz vor der Torlinie von einem Teutonen-Verteidiger geklärt. Die beste Gelegenheit in dieser Phase schließlich verbuchte Kilinc selbst, indem er einen Freistoß an den Pfosten beförderte (16.).

Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Teutonen, sich etwas aus der Umklammerung zu befreien, so dass es vor dem Seitenwechsel sogar noch eine Konterchance zu verzeichnen gab. Torschütze Wiertelorz schickte Patrick Lück auf die Reise, der aber freistehend keinen Weg an Keeper Marc Steinbrenner vorbei fand (39.). Auch die letzte Offensivaktion in den ersten 45 Minuten gehörte den Platzherren. Einen tückisch geschlagenen Freistoß von Mirco Geyer ließ Steinbrenner abprallen, im zweiten Anlauf fehlte es Lück an der notwendigen Durchschlagskraft (46.).

Fortan nahm Lollar das Heft wieder in die Hand und hatte in Person von Peldzius gleich zwei Hochkaräter (52. und 57.), ehe Patrick Bender das längst fällige 1:1 per Freistoß gelang (62.). Glück hatten die Teutonen in der 71. Minute, als Florian Bukow den Ball ans Aluminium bugsierte und damit fast ein Eigentor fabrizierte. So musste die Eintracht noch eine Weile warten, bis Peldzius die Hereingabe von Rene Maus zum 2:1-Endstand verwertete (89.).

Quelle: Gießener Anzeiger vom 12.04.2010
Lieblingsgegner Michelbach

Watzenborner Teutonen kantern wie schon im Hinspiel und machen das halbe Dutzend voll

(ths). Da hat der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg mit dem TSV Michelbach anscheinend einen neuen Lieblingsgegner gefunden. Nachdem die Elf um die beiden zum Saisonende scheidenden Spielertrainer Benjamin Hack und Tim Schmidt bereits das Hinspiel mit 7:2 für sich entschieden hatte, machte man auswärts das halbe Dutzend voll und behielt souverän mit 6:0 (1:0) die Oberhand.

Die Teutonen gestalteten das Spiel feldüberlegen und war vor allen Dingen viel ballsicherer als die Michelbacher, die überhaupt keinen Spielfluss zustande bekamen und die Watzenborner Hintermannschaft nicht in Bedrängnis bringen konnten.

Der SC profitierte bei seinem Führungstor von den Einwurfqualitäten Tim Schmidts. Wie eine Hereingabe landete der Ball anschließend bei Dennis Frank, der per Kopf einlochte (18.).

TSV Michelbach - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:6

An der Überlegenheit der Gäste war zwar auch in der Folgezeit nicht zu rütteln, doch der nächste Treffer sollte noch auf sich warten lassen.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten verkaufte sich der Gastgeber etwas besser, sah sich aber trotzdem schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Einen Freistoß von Florian Bukow vollstreckte Schmidt, womit die Rollen endgültig deutlich verteilt waren (54.).

Die Teutonen taten bis zum Schlusspfiff so noch einiges für ihr Torverhältnis und erhöhten nach einem Zuspiel von Eckhard Weller durch Patrick Lück in der 58. Minute auf 3:0, ehe Bukow es bei seinem nächsten Freistoß direkt versuchte und das 4:0 markierte (60.).

Nachdem die Platzherren in Person von Nino Parson ihre einzige Einschussmöglichkeit ungenutzt verstreichen lassen hatten (65.), wollte auf der anderen Seite Angreifer Andreas Wiertelorz seinen treffsicheren Mitspielern offenbar nicht mehr länger nachstehen.

Zunächst war er nach einem Michelbacher Abwehrfehler zur Stelle und besorgte das 5:0 (75.), dann versenkte er eine Hereingabe des in der 66. Minute eingewechselten Deniz Yobas zum auch in der Höhe verdienten 6:0-Endstand (87.), denn die eine oder andere Gelegenheit verpassten die Teutonen in der Endphase noch.

TSV Michelbach: Gottschalk; Akfoez, Ludwig (ab 68. Ponath), Ipek, Hock, (ab 20. Haase), Pierrets, Rübe, Aab, Zargazada, Cordes, Parson.
SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Schmidt, Hack, Weller (ab 7 0. Imran), Lück, Frank (ab 70. Iyasere), Ay, Geyer (ab 66. Yobas), Wiertelorz.
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Eberhardt (Besse). -Zuschauer: 80. - Torfolge: 0:1 (18.) Frank, 0:2 (54.) Schmidt, 0:3 (58.) Lück, 0:4 (60.) Bukow, 0:5 (75.) Wiertelorz, 0:6 (87.) Wiertelorz.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 06.04.2010
Hesse trifft aus 25 Metern
Sonntagsschuss entscheidet Duell der Tabellennachbarn - Wenig Torchancen auf beiden Seiten

(wi). Der FC Cleeberg hat den Angriff des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg im internen Tabellenduell abgewehrt. Jannik Hesse erzielte den entscheidenden Treffer in der 81. Minute und sorgte damit für den dritten Sieg der Cleeberger in Folge, während die Teutonen nach zwei Dreiern erstmals wieder leer ausging.

Die von FC-Trainer Andreas Wirth ausgegebenen Devise, "ein frühes Tor schießen, weil es Watzenborn-Steinberg nicht liebt, einem Rückstand hinterher zu laufen", ging nicht auf. Die Teutonen waren spielbestimmend, die Gastgeber verloren zu viele Zweikämpfe im Mittelfeld und kamen überhaupt nicht ins Spiel. Zu Torchancen kamen so eigentlich nur die Teutonen. Schon in der 1. Minute strich ein Freistoß von Tim Schmidt knapp vorbei, nach 15 Minuten rettete Schimpf nach einem Fehler von Torwart Wirth gerade noch so vor dem einschussbereiten Andreas Wiertelorz und kurz vor der Pause fälschte Timo Sänger einen Wiertelorz-Dropkick gefährlich ab, auch dieser Ball ging nur ganz knapp vorbei.

FC Cleeberg -Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:0

Nach dem Wechsel "arbeitete" sich Cleeberg mit deutlich mehr Aggressivität ins Spiel, Torraumaktionen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. An der Führung schnupperte Watzenborn noch einmal in der 73. Minute, als Patrick Lück alleine auf den in der zweiten Halbzeit für Wirth im Tor stehenden Jan-Erik Dreikausen zuläuft, der FC-Torhüter lange stehen bleibt und schließlich die Situation mit einer Fußabwehr bereinigt.cleeberg-05-04-10a.jpg

Als fast alles schon auf ein torloses Unentschieden hindeutete, hatte dann Jannik Hesse seinen großen Auftritt. Einen Rückpass von Sebastian Kaiser nahm Hesse volley aus 25 Metern ab und der Ball klatschte vom Innenpfosten unhaltbar für Dreikausen ins Tor. Matchwinner Hesse hatte auch noch die letzte Chance der Partie, ein weiterer Versuch aus der zweiten Reihe strich aber knapp über die Latte des Teutonen-Gehäuses.

Quelle: Gießener Allgemeine vom 29.03.2010
Ein verdienter Heimerfolg
(fro) Mit einem verdienten 2:1-Heimsieg über den SSV Dillenburg verbesserte sich der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg am Sonntag auf Rang acht in der Gruppenliga.
Das erste Ausrufezeichen der Partie setzten die Gäste, als ein Schuss von Mike Palitzsch an die Latte des Teutonia-Tores knallte (7.). In der Folgezeit zog sich der SSV dann aber immer weiter zurück, so dass die Hausherren besser ins Spiel fanden. Mit gekonntem Kurzpassspiel erarbeitete sich der SC die ersten Gelegenheiten, doch Torjäger Andreas Wier-telorz scheiterte zweimal knapp (24./31.). Erfolgreicher präsentierte sich Wiertelorz als Vorbereiter. Seine Flanke köpfte Eckhard Weller zum verdienten 1:0 ein (42.). Kurz vor der Pause war die Führung nochmals in Gefahr, doch ein Kopfball von Francesco Aquaro landete knapp neben dem SC-Tor (44.).
Watzenborn-Steinberg - Dillenburg 2:1
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren die Partie. Patrick Lück traf nach Flanke von Andreas Wiertelorz zunächst aber nur die Latte (46.). In der 52. Minute zeigte sich der SC-Stürmer dann aber treffsicherer, als er einen Pass in die Gasse von Dennis Frank aufnahm und aus 17 Metern zum 2:0 in die Maschen hämmerte. Den Gästen fehlten in der Folgezeit die spielerischen Mittel, um die kompakt stehende Teutonia-Abwehr in Gefahr zu bringen. Lediglich einmal klappte die Abstimmung in der Defensive nicht. »Da haben wir hinten gepennt und den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen«, analysierte SC-Spielertrainer Benjamin Hack. Mike Palitzsch war der Nutznießer und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie (68.). Durch diesen Gegentreffer ließen sich die Hausherren aber nicht aus dem Konzept bringen und schaukelten den knappen Vorsprung routiniert über die Zeit. »Wir hatten ein deutliches Chancenplus und haben verdient gewonnen«, bilanzierte Benjamin Hack.
SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Schmidt, Hack, Geyer (ab 85. Platter), Weller, Ay, Dennis Frank, Lück, Wiertelorz (ab 65.Yobas).
SSV Dillenburg: Schneider; Nguyen, Tobias Sohn, Fehling (ab 78. Omerhodzic), Seibert (ab 58. Susam), Mathes, Polzer, Palitzsch,Trutz (ab 58. Hampe), Alexander Sohn, Aquaro.
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Hohmann (Michelbach). - Zuschauer: 80. - Torfolge: 1:0 (44.) Weller, 2:0 (51.) Lück, 2:1 (68.) Palitzsch.
Quelle: Gießener Allgemeine vom 22.03.2010
SG Ehringshausen  - SC Teutonia 1:3
(ms/-) Den erwarteten Pflichtsieg verbuchte der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg am Sonntag in der Gruppenliga. Beim Tabellenvorletzten SG Ehringshausen behielt die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Benjamin Hack/Tim Schmidt mit 3:1 (1:1) die Oberhand.
Begonnen hatte die Begegnung allerdings mit einem klaren Übergewicht der Gastgeber. Verdienter Lohn war das 1:0 nach zwölf Minuten durch Lars Jung. Nach 32 Minuten verpasste erneut Jung das mögliche 2:0, als er an Teutonia-Torwart Till Weigel scheiterte. Überraschend kam der Gast nach 38 Minuten zum Ausgleich, Tim Schmidt hatte getroffen. Kurz vor der Pause verpasste dann Hofmann das mögliche 2:1 für die SG, sein Schuss trudelte am Tor vorbei.
Auch in Durchgang zwei hatte die Elf von Trainer Christian Erhard zunächst mehr vom Spiel. Erneut Jung fand aber in Weigel wieder seinen Meister. Ein Fehlpass leitete dann die Wende ein. Nutznießer war Patrick Lück, der nach 67 Minuten den Gast in Führung brachte, er traf aus rund 20 Metern. Die Gastgeber mühten sich zwar nach allen Kräften, doch nach dem 3:1 durch Eckhard Weller nach 74 Minuten war die Partie entscheiden. Vier Minuten später sah zudem Bretfeld wegen Mecherns die »Ampelkarte«.
SG Ehringshausen: Panzer; Schüller (ab 67. Langholz), Ziegler, Rücker, Köhlinger (ab 67. Gojanaj), Jung, Hodaj, Bretfeld, Hofmann, Sattler, Yildirim.
SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Schmidt, Weller, Lück (ab 87. Imram), Dennis Frank, Ay, Yobas, Geyer, Wiertelorz (ab 85. Platter).
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Semrau (Dauborn). - Zuschauer: 50. - Torfolge: 1:0 (12.) Jung, 1:1 (38.) Schmidt, 1:2 (67.) Lück, 1:3 (74.) Weller. - Gelb-Rote Karte: Bretfeld (78.) wegen Meckerns.
Quelle: Gießener Allgemeine vom 18.03.2010
Birklar wieder Dritter, SC Teutonia - SG Birklar  1:4
(cso/fro) Mit einem deutlichen Erfolg eroberte die SG Birklar gestern Abend den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Gruppenliga zurück. Beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg siegte die Elf von Achim Mohr nach anfänglichem 0:1-Rückstand noch mit 4:1.
Schon in der achten Minute leitete Refik Ay mit einem langen Schlag den ersten erfolgreichen SC-Angriff ein. Moritz Brückmann unterschätzte diesen Ball, der auf dem Kunstrasen schon so viel Granulat aufgenommen hatte, dass er bei zudem schlechtem Flutlicht in Watzenborn tatsächlich schwer zu sehen war. Nutznießer war Andreas Wiertelorz, der allein vor Christian Stumpf keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben. Birklar reagierte prompt. Über Waldemar Biskup kam der Ball nach zwölf Minuten zu Daniel Kozy, der flach ins lange Eck traf. Die Gäste machten nun weiter Druck und kamen schnell zur Führung. Einen durch Döring in den Strafraum geschlagenen Ball verwertete Brückmann aus kurzer Distanz zum 2:1. Mit einem Doppelpack (42./53.) erhöhte Labinot Dervishi zum vorentscheidenden 4:1 für seine SG, die danach einen Gang nach unten schaltete und die Partie abgeklärt über die Runden brachte. SG-Trainer Achim Mohr lobte: »Wir sind sehr aggressiv aufgetreten. Ein verdienter Sieg.«

SC Teut. Watzenborn-Steinberg: Weigel; Ay, Bukow, Frank, Geyer (ab 59. Yobas), Hack (ab 63. Lück), Iyasere, Priebe, Schmidt, Weller (ab 70 Glatthaar), Wiertelorz.

SG Birklar: Stumpf; Bez, Biskup (ab 82. Florian Schneider), Brückmann, Dervishi, Döring (ab 81. Gerlach), Kozy, Masso, Andreas Schneider, Semmler, Zessin.

Im Stenogramm: SR: Rolbetzki (Schröck). - Z.: 100. - Torfolge: 1:0 (8.) Wiertelorz, 1:1 (12.) Kozy, 1:2 (20.) Brückmann, 1:3 (42.) Dervishi, 1:4 (53.) Dervishi. - Gelb-Rote Karte: Schmidt (75.) wegen wiederholtem Foulspiel.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 15.03.2010
Doppelschlag sorgt für Klarheit
Gute Vorstellung der Teutonen mit kleiner Schwächephase - Andi Wiertelorz ein Aktivposten

(ths). Seinen ersten Sieg im Jahr 2010 hat Teutonia Watzenborn-Steinberg mit einem klaren 4:1 (2:0)-Erfolg über den TSV Kirchhain eingefahren. Zwar durchlief der SC nach dem Anschlusstreffer der Gäste eine kleine Schwächeperiode, hatte aber dann mit einem Doppelschlag die richtige Antwort parat.

Das erste Ausrufezeichen allerdings setzte der TSV, für den Oliver Peekhaus ebenso wie Kevin Tautermann (23.) wenig später am Querbalken scheiterten. Mit Fortuna im Bunde war dagegen auf der anderen Seite Dennis Frank, der den Teutonen in der 30. Minute die 1:0-Führung bescherte. Mit dem Vorsprung im Rücken spielte Watzenborner weiter munter nach vorne und hatte vor allem mit Andreas Wiertelorz einen Aktivposten in ihren Reihen. Zunächst fand der Angreifer zwar noch in Kirchhains Keeper Mark Obermann seinen Meister (31.), im nächsten Anlauf aber markierte er nach einem Pass von Andrew Iyasere das 2:0 (34.).

Teutonia Watzenborn-Steinberg - TSV Kirchhain 4:1

Im Anschluss versäumten Eckhard Weller (40.) und Hack, dessen Kopfball von der Linie gekratzt wurde (41.), die Vorentscheidung. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gäste, die SC-Schlussmann Till Weigel in Person von Raffael Gorniok zu einer Glanzparade zwangen (49.). Keine Abwehrchance hatte Weigel in der 53. Minute, als Refik Ay den Ball nach einem Kopfstoß des TSV aus der Gefahrenzone schlagen wollte, das Spielgerät dabei aber unglücklich in die eigenen Maschen lenkte. Daraufhin bekamen die Kirchhainer zwar Oberwasser, die aber bei einem Pfostenschuss Tautermanns (63.) Pech hatten. Schließlich verhalf nicht zuletzt TSV-Torwart Obermann den Teutonen wieder auf die Siegerstraße, indem er einen Distanzschuss des gerade eingewechselten Deniz Yobas unter seinem Körper hindurch ins Netz passieren ließ (72.). Endgültig für Klarheit sorgte fast direkt nach Wiederanpfiff Florian Bukow mit einem 25-Meter-Freistoß zum 4:1 (73.).

Quelle: Gießener Anzeiger vom 04.03.2010
Doppelte Führung reicht letztlich nicht

(ths). Zweimal führte der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in seiner gestrigen Nachholpartie gegen die SF/BG Marburg zwar, am Ende aber musste sich der Rangelfte mit einem 2:2 (0:0)-Unentschieden zufrieden geben. "Von der Torfolge war es etwas unglücklich für uns, vom Spielverlauf aber verdient", sprach SC-Abteilungsleiter Jörg Schmandt nach den 90 Minuten jedoch von einer gerechten Punkteteilung.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SF/BG Marburg 2:2

Auf dem Watzenborner Kunstrasenplatz waren die Höhepunkte vor allem im ersten Durchgang rar gesät, so dass zwei Halbchancen für die Platzherren durch Florian Bukow (35.) und Spielertrainer Benjamin Hack noch die größten Einschussmöglichkeiten darstellten. Durchschlagskräftiger war kurz nach dem Seitenwechsel Eckhard Weller, dessen Distanzschuss aus 25 Metern zum 1:0 für die Teutonen in den Marburger Maschen landete (47.). Bei den Gästen war allerdings erneut Verlass auf Maurice Jauernick, der bereits am vergangenen Sonntag beim 2:0 über den FC Cleeberg doppelt getroffen hatte. Er glich zum 1:1 aus (59.). Ebenso gut machte es auf der Gegenseite der eingewechselte Andrew Iyasere, der das Zuspiel von Dennis Frank zum 2:1 für die Pohlheimer veredelte (81.). Zum Sieg reichte es letztlich deshalb nicht, weil Jauernick in der 89. Minute seinen zweiten Doppelpack binnen vier Tagen perfekt machte. Nach einem lang geschlagenen Ball in den Strafraum war er einen Tick schneller als sein Gegenspieler.

 

Im StenogrammSC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Schmidt (89. Platter), Hack, Weller, Lück (71. Iyasere), Frank, Ay, Yobas (79. Geyer), Wiertelorz.

SF/BG Marburg: F. Widdascheck, Musoke, L. Widdascheck, Asghedom, Jung, Winhauer, Gasde (M. Leinweber), Julien Gries, Justin Gries (74. L. Leinweber), Siepmann, Jauernick.

Tore: 1:0 Weller (47.), 1:1 Jauernick (59.), 2:1 Iyasere (81.), 2:2 Jauernick (88.). - Schiedsrichter: Krauß (Offenthal). - Zuschauer: 50.

Quelle: Gießener Allgemeine vom 30.11.09
Schwache zweite Hälfte
Stadtallendorf II - W.-Steinberg 3:1
(-/gae) Auswärts nichts zu ernten gab es für den hiesigen Gruppenligisten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, der bei der Eintracht Stadtallendorf II mit 1:3 (1:0). Stadtallendorf verschlief die erste Halbzeit komplett. Schon nach vier Minuten legte Watzenborn-Steinberg das 1:0 vor. Abwehrspieler Refik Ay marschierte an allen Gegnern vorbei durch Mittelfeld und Defensive und zog zum 1:0 ab. Statt nach dem Rückstand aufzuwachen, überließ der TSV dem Gast weiterhin Feld und Ball. Die einzige Gelegenheit für die Eintracht bot sich durch Christian Rettig, der nach einem Eckstoß von Christopher Koziol das Tor jedoch verfehlte. Die vön Benjamin Hack gut organisierte Abwehr des SC verhinderte weitere Möglichkeiten vor der Pause. Mit richtig viel Schwung startete Stadtallendorf II in die zweiten 45 Minuten. Doch erst nach den Einwechslungen von Björn Hase und Mehmet Kocak kam der Erfolg. Nachdem Christian Rettig zunächst einen Foulelfmeter verschossen hatte (60.), machte er es sechs Minuten später besser und markierte das verdiente 1:1. In der Schlussphase nutzte dann Marco Loi erst eine Unachtsamkeit bei der Teutonia zum 2:1 (87.), wenige Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Hase per Foulelfmeter den Treffer zum 3:1-Endstand. Noch vor dem 3:1 sah Watzenborns Sebastians Waldschmidt Rot nach einer Notbremse. In der Nachspielzeit folgte Benjamin Hack wegen Meckerns mit Gelb-Rot.
Stadtallendorf II: Diener - Koziol, Loi, Ruggieri, Kalugin, Helm, Zindl, Rettig, Heinisch (60. Hase), Schudy (60. Kocak), Groß (90. Erdal).
W.-Steinberg: Weigel - Iyasere, Imran, Waldschmidt, Schmidt, Hack, Weller, Dennis Frank, Ay, Friede, Wiertelorz (83. Lück).
Im Stenogramm: SR: Rehmet (Kathus) -Zuschauer: 50 - Tore: 0:1 Ay (4.), 1:1 Rettig (66.), 2:1 Loi (87.), 3:1 Hase (90. FE) - bes.Vor-kommnis: Rettig (60., Stadtallendorf II) verschießt FE - Gelb-Rot: Hack (92., Watzen-born-Steinberg) wegen Meckerns - Rot: Waldschmidt (90., Watzenborn-Steinberg) wegen Notbremse.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 30.11.09
Eine gute Halbzeit reicht nicht
Teutonen führen nach 45 Minuten 1:0 und bauen dann ab - Till Weigel pariert Strafstoß
STADTALLENDORF (jcs). "Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, wo wir sogar etwas mehr Möglichkeiten hatten, haben wir in der zweiten Halbzeit wieder mal das Fußballspielen eingestellt", zeigte sich Watzenborns Trainer Tim Schmidt recht frustriert von der 1:3-Niederlage, die sein Team in Stadtallendorf erlitten hatte.
Bereits in der vierten Minute hatte Refik Ay im Mittelfeld einen Ball abgefangen und dann einen Alleingang über das halbe Spielfeld gestartet, den er dann auch mit dem Tor zum frühen 1:0 abschloss. Die Gastgeber enttäuschten in der ersten Halbzeit, hatten lediglich einen Lattentreffer zu verzeichnen.
Nach dem Seitenwechsel gewann die zweite Mannschaft der Eintracht langsam die Oberhand, vor allem nach dem Doppelwechsel Kocak/Schudy beziehungsweise Haase/Heinisch.

Eintracht Stadtallendorf II -SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 3:1

In der 65. Minute bekamen die Platzherren einen Foulelfmeter zugesprochen, SC-Torwart Till Weigel parierte den Schuss von Rettig aber mit Bravour. Nur eine Minute später verwandelte Rettig nach Ecke von Koziol per Kopf zum 1:1.
Die folgenden Chancen ließ der Gastgeber ungenutzt, wurde dann aber von einem Watzenborner Spieler in der 87. Minute zum Torschuss eingeladen. Sieben Meter vor dem eigenen Tor spielte ein SC-Akteur dem Eintracht-Mittelfeldspieler Loi den Ball direkt vor die Füße, Letzterer hatte mit dem 2:1 keine Mühe. Ein über Björn Haase eingeleiteter Konter in der 90. Minute führte zu einem weiteren Foulelfmeter. Watzenborns Waldschmidt erhielt nach seiner Notbremse die Rote Karte, Haase verwandelte den Strafstoß zum 3:1. Im direkten Anschluss erhielt Benjamin Hack noch wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 23.11.09
Spielerische Hausmannskost im Pohlheim-Derby
(jcs). "Es war ein schlechtes Spiel, von beiden Mannschaften", meinte Carsten Größer, Pressewart des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, nach dem torlosen Remis im von 160 Zuschauer besuchten "Pohlheimer Stadtduell". Insgesamt gesehen besaßen die Gäste vom FC TuBa Pohlheim die größeren Spielanteile und Einschussmöglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt. "Mit dem 0:0 waren wir am Ende gut bedient", so Größer.

Teutonia Watzenborn-Steinberg - FC TuBa Pohlheim 0:0

In der ersten Halbzeit tat sich vor beiden Toren nicht viel, die Derbykontrahenten neutralisierten sich gegenseitig weitgehend. Keine Mannschaft wollte ein großes Risiko eingehen, für die Zuschauer entwickelte sich ein eher unansehnliches Spiel.

Das änderte sich zunächst auch nach der Pause nicht, ehe die Gäste ab Mitte der zweiten Halbzeit etwas mehr wagten und die Teutonen-Defensive in Bedrängnis geriet.

Weigel rettet PunktIn der 72. Minute rettete Refik Ay bei einem Angriff der Gäste noch in letzter Instanz auf der Linie und verhinderte so das Gegentor. In der 78. Minute parierte Till Weigel einen 30-Meter-Freistoß von Michael Malleh, Ilyam Agirman scheiterte im Nachschuss denkbar knapp. Nach 85. Minuten besaß Rigelhof im Eins-gegen-Eins an Teutonen-Keeper Weigel, dem es die Watzenborner im Endeffekt zu verdanken hatten, dass man aus diesem Derby einen Punkt mitnehmen durfte.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 9.11.09
Watzenborn-Steinberg unterliegt in Wetter
VfB Wetter -Teut. W.-Steinberg 2:1

Für die Teutonia hat sich das Gastspiel im Kreis Marburg nicht gelohnt. Zwar zeigten die Pohlheimer beim VfB Wetter vor allem in kämpferischer Hinsicht eine sehr starke Leistung, besaßen aber insgesamt gesehen zu wenig Torchancen, um die 1:2-Niederlage zu verhindern. Gemessen am Aufwand, den die Watzenborner mit ihrer robusten Spielweise investiert hatten, wäre ein Remis gerecht gewesen, gemessen an den Torchancen war Wetter aber der verdiente Sieger. Vor allem, weil der Unparteiische den Platzherren zwei weitere Treffer nicht anerkannt hatte und Teutonen-Keeper Till Weigel durch gleich mehrere Glanzparaden der beste Spieler dieser Begegnung war.

Der VfB begann dominant und spielbestimmend, bereits in der 3. Minute schien Mathias Müller die Gastgeber in Führung gebracht zu haben, der Unparteiische erkannte den Treffer wegen eines vorangegangenen Foulspiels jedoch nicht an. In der 12. Minute zirkelte Arthur Besel aus 18 Metern Entfernung einen wuchtigen Schuss auf das Watzenborner Tor, doch Till Weigel verhinderte mit einer Parade den Gegentreffer. Fünf Minuten später war Weigel jedoch machtlos, nachdem Gergory Zeymer eine Ecke von Andre Mootz zum 1:0 einköpfte.

Die kämpferisch starken Gäste hatten die einzige Torchance in der 38. Minute: Zunächst hatte Andreas Wiertelorz eine lange Flanke an die Latte geköpft, den Abpraller verwertete Eckhard Weller zum 1:1. Nach einer zunächst verhaltenen zweiten Halbzeit kam der VfB, wieder nach einer Standardsituation, zum erneuten Führungstreffer: In der 60. Minute hatte wieder Mootz den Eckball in den Strafraum befördert und Paul Nieth drosch den Ball in Höhe des Elfmeterpunkts per Volleyschuss in den rechten oberen Torwinkel. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich ein rasantes Spiel, die einzig nennenswerte Torraumszene blieb jedoch ein Treffer von Wetters Christian Mienik in der 88. Minute, der aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 2.11.09
Watzenborn besiegt Heimkomplex
Überzeugender Erfolg - Iyasere zweifacher Torschütze
(jcs). Fünf Wochen lang konnte der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg seine Gruppenliga-Heimspiele einfach nicht gewinnen beziehungsweise noch nicht mal einen Punkt holen (das Team des Spielertrainerduos Schmidt/Hack ist der einzige Gruppenligist ohne ein Unentschieden), am Sonntag platzte dann gegen die SG Reiskirchen/Niederwetz der Knoten: Die Pohlheimer überzeugten auf der ganzen Linie und fertigten den Tabellenfünfzehnten mit 5:1 ab.
"Wir waren absolut dominant, hatten nur bei dem Gegentor mal eine Schwächephase, später dann aber eine Torchance nach der anderen", freute sich Carsten Größer, der sportliche Leiter des SC Teutonia.
Den Auftakt hatte zunächst Andrew Iyasere gemacht, der in der 19. Minute von Dennis Frank per Zuspiel "in die Gasse" geschickt worden war und per Flachschuss zum 1:0 abschloss. Bis zur Halbzeitpause taten sich die Gastgeber dann allerdings schwer, was das Verwerten von Torchancen anbelangte. Die Gäste tauchten erstmals in der 35. Minute im Teutonen-Strafraum auf, bis zur Pause blieb es bei dieser einzigen verpassten Gelegenheit der SG Reiskirchen/Niederwetz. Auf dem Weg in die Kabine erhielt der SG-Spieler Semmlinger noch die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns.
Teutonia Watzenborn-Steinberg - SG Reiskirchen/Niederwetz 5:1
Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel erreichte Benjamin Hack einen Freistoß von Mirco Geyer als Erster und beförderte den Ball per Kopf zum 2:0 ins Tor. Nach diesem Treffer ließ die Konzentration bei den Watzenbornern deutlich nach, die Fehlerquote stieg. In der 58. Minute gelang Schäfer der 1:2-Anschlusstreffer, nach diesem Gegentor waren die Platzherren aber sofort wieder hellwach.
Erneut war es Geyer, der das 3:1 von Andrew Iyasere (61.) vorbereitet hatte, in der 64. Minute scheiterte Andreas Wiertelorz zunächst mit seinem Schussversuch am SG-Keeper, beim Nachschuss von Florian Bukow zum 4:1 war der Gäste-Schlussmann jedoch machtlos. Patrick Frank setzte mit einem Alleingang in der 89. Minute, den er zum 5:1 abschloss, den Schlusspunkt.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 26.10.09
Teutonia demonstriert Auswärtsstärke
Starke Vorstellung in Burg - Wiertelorz ebnet den Weg mit frühem Tor
(jcs). Ihre Auswärts- und Konterstärke stellte einmal mehr Teutonia Watzenborn-Steinberg unter Beweis. Der SC setzte sich beim Neuling SSC Burg souverän mit 3:0 durch und untermauerte damit seinen Platz im oberen Tabellendrittel.
Einen mindestens ebenso wichtigen Sieg feierte die SG Versbachtal. Verlass war beim 2:0 gegen den TSV Kirchhain, der gleichzeitig die Abgabe der "roten Laterne" an die SG Ehringshausen bedeutete, auf Torjäger Jan Becker, der beide Treffer erzielte.
SSC Juno Burg - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:3
In Heimspielen macht der Gastgeber das Spiel, die Gäste reagieren darauf - - an diese Devise hielt sich der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in Herborn-Burg von Beginn an mit Erfolg.
Nach zehn Minuten hatte Andreas Wiertelorz einen Konter zum 1:0 abgeschlossen, der nach abgelaufener Rotsperre wieder einsatzfähige Spielertrainer Tim Schmidt legte fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zum 2:0 nach.
Der vor wenigen Wochen aufgrund einer herausgerutschten Kniescheibe mit Verdacht auf Kreuzband- und Meniskusabriss per Notarzt abtransportierte Andrew Iyasere lieferte in seinem ersten Spiel nach dieser Verletzung, die sich im Krankenhaus als sehr schmerzhaft, aber ohne bleibende Schäden hinterlassend herausstellte, nach 65 Minuten das dritte Tor zum späteren 3:0-Auswärtserfolg der Teutonen.
Ein Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können, wenn Eckhard Weller zweimal das Tor getroffen hätte, den Ball stattdessen aber am Pfosten vorbei ins Netz befördert hatte.

"Wir waren zweikampfstark und haben insgesamt eine gute Leistung gezeigt. Wir müssen jetzt versuchen, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Zuletzt folgte bei uns auf Licht ja auch immer Schatten, auswärts sind wir in dieser Saison stärker als zu Hause, das wollen wir in Zukunft ändern", lautete das Fazit von Watzenborns Spielertrainer Tim Schmidt.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 19.10.09
SC Teut. Watzenborn/Steinberg - FSG Südkreis 0:1 (0:0):
"Es ging gar nichts, beide Mannschaften haben miserabel gespielt. Bei uns war kein kämpferischer Einsatz da", monierte Carsten Grösser, Pressesprecher der Heimelf nach der 0:1-Pleite. In der ersten Halbzeit der Begegnung hatten die Gastgeber gerade mal eine Torchance zu verzeichnen, Refik Ay schoss den Ball nach einem Zuspiel von Patrick Frank aus circa 16 Metern knapp über die Latte. Auf Seiten der Gäste gab es in den ersten 45 Minuten zwei nennenswerte Torraumszenen, Michael Schneider war in der 21. Minute aus kurzer Distanz an Watzenborns Keeper Stefan Gros gescheitert, in der 30. Minute zog Fischer den Ball per Volleyschuss über das Gehäuse der Gastgeber. Auch mit der Leistung in den zweiten 45 Minuten zeigte sich Grösser überhaupt nicht zufrieden. In der 74. Minute erlaubte sich der SC einen folgenschweren Ballverlust im Mittelfeld, die FSG Südkreis überrannte die Hintermannschaft der Platzherren und kam durch ein Tor von Lukas Wenz zum Torerfolg.
Quelle: Gießener Allgemeine vom 12.10.09
Fußball: Gruppenliga - Der Spieltag
(ms) Der 13. Spieltag in der Gruppenliga war nicht der der Spitzenteams. Tabellenführer SG Birklar (2:2 gegen den SSV Dillenburg) und der Rangzweite Eintracht Lollar (1:1 gegen den TSV Kirchhain) mussten jeweils mit nur einem Punkt zufrieden sein.
Die Spitzenteams lassen Federn

Noch schlechter erging es dem SSV Langenaubach (1:5 in Wetter), bereits am Mittwoch hatte auch der FC Turabdin/Babylon eine Niederlage beziehen müssen, mit 1:3 unterlag man bei der SG Reiskirchen/Niederwetz. Ohne Sieger endete der Vergleich zwischen der SG Obbornhofen/Bellersheim und dem FC Cleeberg (0:0), während der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg mit dem 2:1-Erfolg bei Schlusslicht SG Versbachtal den Blick im Klassement wieder weiter »nach oben« richten darf. Den höchsten Sieg feierte an diesem Wochenende der TSV Michelbach, der die SG Ehringshausen mit 6:1 abfertigte und sich Richtung Tabellenmittelfeld bewegt.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 28.09.09
Kilian Birk sorgt für Erleichterung bei der Eintracht
Dennis Peldzius verpasst frühzeitige Entscheidung - Teutonia der erwartet "schwere Brocken"
GIESSEN (jcs). "Uns war vor dem Spiel klar, dass es gegen Watzenborn nicht einfach werden wird. Es war ein schwerer Brocken, aber wir hatten die nötige Geduld und haben deswegen am Ende auch verdient gewonnen" meinte Markus Müll-Hennig, sportlicher Leiter des Gruppenliga-Tabellenzweiten Eintracht Lollar, der sich im Derby gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg am Samstag mit 4:2 durchgesetzt hatte. Besser gestartet waren die Pohlheimer, die den Schwung aus den letzten Spielen offensichtlich mit in diese Begegnung nehmen konnten. In der siebten Minute hatte sich Andreas Wiertelorz im gegnerischen Strafraum durchgesetzt und zum 1:0 abgeschlossen. Den Rest der ersten Halbzeit bestimmte jedoch ausschließlich der Gastgeber Lollar.
Eintracht Lollar - Teutonia Watzenborn-Steinberg 4:2
Vor allem Dennis Peldzius, der in der 20. Minute für das 1:1 gesorgt hatte, hätte in der 30., 40. und 43. Minute weitere Treffer für die Eintracht beisteuern können, scheiterte aber selbst aus kurzer Distanz mehrfach um Haaresbreite. Zwar markierte Peldzius in der 44. Minute noch das 2:1 für Eintracht Lollar, doch Müll-Hennig trauerte den verpassten Gelegenheit dennoch ein wenig hinterher: "Er hätte sich selbst ein Denkmal setzen können, aber so war klar, dass dieses Spiel in der zweiten Halbzeit auch noch gut und gerne für uns nach hinten hätte losgehen können."
Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel setzte Watzenborns Dennis Frank aus 25 Metern Entfernung zum Schuss an und zirkelte den Ball direkt zum 2:3-Anschluss in den oberen Torwinkel. Watzenborn setzte Lollar nun stark unter Druck, die Gastgeber taten sich phasenweise sehr schwer. Für endgültige Befreiung sorgte erst der eingewechselte Kilian Birk, der in der 88. Minute seine Farben mit dem Tor zum 4:2 erlöste.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 14.09.09
Perfekter Einstand des Trainerduos Hack/Schmidt
Teutonia startet Neuanfang mit Sieg in Dillenburg
GIESSEN (jcs). Besser hätte die Premiere des neuen Watzenborn-Steinberger Trainer-Duos nicht verlaufen können. Die Teutonia gewann mit 3:2 beim SSV Dillenburg, wobei einer der Spielertrainer, Tim Schmidt, per Strafstoß das Siegtor erzielte.
Dagegen klebt Schlusslicht SG Versbachtal das Pech an den Schuhen. Nach dem knappen 3:4 unter der Woche gegen Birklar stand die Dreier-SG erneut gegen ein Spitzenteam dicht vor einer Überraschung, stand aber nach einem Gegentreffer in der letzten Minute gegen Langenaubach am Ende wieder mit leeren Händen da.
SG Versbachtal -
SSV Langenaubach 2:3
Beim vermeintlich ungleichen Duell "Spitzenreiter-Anwärter gegen Tabellenschlusslicht" besaßen die Gäste aus Langenaubach in der ersten Halbzeit eindeutig die größeren Spielanteile, Versbachtal war jedoch bei Konterangriffen stets brandgefährlich. Beide Kontrahenten hatten in den ersten 45 Minuten jeweils vier Torchancen zu verzeichnen.
Direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste durch einen von Marc Heller verwandelten Foulelfmeter in Führung, nur drei Minuten später glich Jan Becker zum 1:1 aus. Nur kurz darauf setzte Becker den in den freien Raum geeilten Marco Kreutz in Szene, der mit dem 2:1-Führungtor für die Gastgeber nur wenig Mühe hatte. In der Folgezeit hatten die Platzherren ihre stärkste Phase, versäumten es in den folgenden 15 Minuten aber, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Ein Lattentreffer von Heller (71.) war wohl der Vorbote weiteren Ungemachs für das Ligaschlusslicht, Jens Haffner schoss nur sieben Minuten darauf zum 2:2 ein. In der 90. Minute brachte Heller mit seinem Tor zum 3:2 für Langenaubach die Heimmannschaft um den verdienten Lohn für ein starkes Spiel.
SSV Dillenburg - Teutonia Watzenborn-Steinberg 2:3
Eine ausgeglichene erste Halbzeit sahen die 70 Zuschauer, wobei die Teutonen in den ersten 45 Minuten etwas torgefährlicher waren. Bereits nach drei Minuten ging die Elf des neuen Spielertrainer-Duos Benjamin Hack und Tim Schmidt, die den Anfang der Woche entlassenen Trainer Thorsten Zimmerling als Interimslösung ersetzen, durch ein Kopfballtor von Dennis Frank in Führung. Mit dem Hinterkopf hatte der Watzenborner Offensivspieler den zu weit vor seinem Tor stehenden SSV-Keeper Schneider düpiert.
Ind er 18. Minute glich Alexander Groß nach Zuspiel von Alexander Sohn mit einem Schuss aus 18 Metern Distanz zum 1:1 aus, Groß sorgte in der 62. Minute auch nach Pass von Ufuk für das 2:1 der Dillenburger. In der verbleibenden Spielzeit schlugen die Gäste viel Kapital aus den Fehlpässen der Gastgeber. Dennis Frank markierte, wieder per Kopfball, nach einer hohen Freistoß-Hereingabe von der linken Seite das 2:2. In der 80. Minute wusste sich Palitzsch im eigenen Strafraum nur noch mit einem Foul zu helfen, den fälligen Strafstoß verwandelte Tim Schmidt zum insgesamt gesehen nicht unverdienten 3:2-Erfolg des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg.
Quelle: Gießener Anzeiger vom 07.09.09
Teutonia Watzenborn-Steinberg - SG Ehringshausen 2:1

"Durchatmen", so beschrieb Abteilungsleiter und Pressewart Carsten Größer in einem Wort die Erleichterung nach dem schwer erkämpften Sieg gegen Ehringshausen. Trotz keineswegs berauschenden Spiels gelang der enorm wichtige Dreier, und das nach einem frühen Rückstand, der erneut nicht gut für die Nerven war.
Terzioglu sorgte mit seinem Treffer nach einem Konter in der 12. Minute für Verunsicherung in den Teutonen-Reihen. Über den Kampf fand der Gastgeber aber allmählich wieder ins Spiel und hatte bereits vor dem Ausgleich Chancen durch Geyer und Patrick Frank, aber erst Mirko Geyer gelang mit einem Schuss aus rund 14 Metern unmittelbar vor dem Pausenpfiff das 1:1.

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Auch dieser Ball wird vom Torwart gehalten.

Nach dem Wechsel blieb es beim zähen Ringen der Teutonia um ein weiteres Tor, das lange auf sich warten ließ. In der 77. Minute war es aber nach einer schönen Kombination der Brüder Frank soweit. Patrick dribbelte an einem Gegenspieler vorbei, passte herrlich auf Dennis und der ließ sich auf dem Weg zum Siegtreffer nicht mehr aufhalten.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 02.09.09
SG Birklar trifft, als die Teutonen dran sind
Gruppenliga: Watzenborn eine Hälfte gleichwertig, Mohr-Elf aber vor dem Kasten clever
GIESSEN (rd). Das Fazit des Pressewartes der SG Birklar nach dem mit 3:0 (1:0) siegreich gestalteten Gruppenliga-Derby gegen Teut. Watzenborn-Steinberg sagt alles: "Als die Teutonen drauf und dran waren, setzte die SG den Knockout." Bumm, das hatte gesessen. Watzenborn wurde folglich trotz ansprechender Leistung im Licher Ortsteil unter Wert geschlagen und kassierte die vierte Niederlage im sechsten Spiel. Die Elf von Achim Mohr hingegen überholte in der Tabelle den FC Cleeberg und liegt zumindest bis heute Abend auf Rang fünf. Schon in der vierten Minute war es Labinot Dervishi, der seinem Ruf als Torgarant alle Ehre machte. Nach gefälligem Doppelpass mit Andreas Schneider sorgte er für die rasche Führung, die allerdings nicht zur Beruhigung beitrug. Im Gegenteil: Die SG hatte in der Folge einige Unsicherheiten im Spiel. Zwar besaß Birklar durch einen Dervishi-Freistoß, der nach 15 Minuten knapp am Tor vorbei strich, die nächste dicke Chance, doch insgesamt zeigten sich die Gäste zumeist tonangebend und hätten durchaus den Ausgleich verdient gehabt.
SG Birklar -
Teut. Watzenborn-Steinberg 3:0
In der Pause musste SG-Coach Mohr seinen etatmäßigen Keeper Christian Stumpf verletzt austauschen, für ihn kam Merlin Golze ins Tor. Mohr dürfte nach dem Spielverlauf seine Mannen zudem gewarnt haben. Besonders gut zugehört hatte dabei Ales Petrivalsky, der nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff einen Teutonen-Rückpass erlief und Gäste-Torhüter Till Weigel im Nachschuss überwand. Das war er, der frühe Knockout gegen bis dahin gut auftretende Pohlheimer.
Zwar besaß die Elf von Thorsten Zimmerling nach 63 Minuten noch eine Riesenchance, als Patrick Lück freistehend die Kugel vorbei jagte, doch auch Birklar brachte zwei Minuten später den Ball aus acht Metern nicht unter, da Weigel gegen Petrivalsky toll reagierte.
Marco Semmler war es schließlich, der in der 76. Minute den Sieg endgültig sicher stellte. Nach einem Alleingang setzte er den Ball aus zehn Metern ins lange Eck. Und obwohl Teutonen-Keeper Till Weigel noch dran war, kullerte das Spielgerät zum (zu hohen) 3:0-Erfolg der SG über die Linie.
Im StenogrammSG Birklar: Stumpf (46. Golze); Zessin Masso, Bouffier, Petrivalsky (80. Gerlach), Döring, Enns (35. Bez), Dervishi, Semmler, A. Schneider, F. Schneider.
Teut. Watzenborn-Steinberg: Weigel, Schmidt, Hack, Geyer (58. Lück), P. Frank, D. Frank, Ay (83. Reinhardt), Friede (46. Iyasere), Weller, Bukow, Wiertelorz
Tore: 1:0 (4.) Dervishi, 2:0 (47.) Petrivalsky, 3:0 (76.) Semmler - Schiedsrichter: Panzer (Oberkleen) - Zuschauer: 80
Quelle: Gießener Allgemeine vom 29.08.09
kirchhain.jpg
Quelle: Gießener Anzeiger vom 15.08.09
 Teutonen-Sturmdrang geht nach hinten los
Watzenborn in Marburg mit größeren Spielanteilen - Zimmerling-Elf mehrfach ausgekontert - Erste Punkte für Gastgeber
MARBURG/GIESSEN (jcs). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg war, rein an den Spielanteilen gemessen, beim Gastspiel in Marburg eindeutig die überlegene Mannschaft. Doch die vor diesem GruppenligaSpiel noch punktlose SF/BG Marburg leisteten sehr gute Defensivarbeit und setzte zur richtigen Zeit ihre Konterangriffe. Die Gäste um Trainer Thorsten Zimmerling wollten sich eigentlich nach der schwachen Heimvorstellung gegen Eintracht Stadtallendorf II in diesem Auswärtsspiel rehabilitieren, am Ende stand jedoch eine deftige 0:4 (0:1)-Niederlage zu Protokoll.
Die Teutonen drängten die junge Marburger Mannschaft von Beginn an in die eigene Hälfte zurück, nennenswerte Torchancen waren bei der Zimmerling-Elf jedoch Mangelware. Die Platzherren hingegen konnten schon in der neunten Minute nach einem Tempo-Gegenstoß jubeln: Jordan Gries hatte Eisenburger mit einem Zuspiel in die Gasse geschickt, letzterer verwandelte nervenstark zum 1:0. In der Folge fuhren die Marburger fast im Zehn-Minuten-Takt Konterangriffe.
SF/BG Marburg - SC Teut. Watzenborn-Steinberg 4:0
Die Teutonen hatten sich für die zweite Hälfte viel vorgenommen und starteten noch druckvoller, wurden aber gleich zweimal eiskalt erwischt. Zunächst bediente Inkamp per Pass den in den Strafraum geeilten Jordan Gries, der nahm den Ball mit der Brust an und verlud den Watzenborner Keeper aus elf Metern Distanz zum 2:0. Nur fünf Minuten später stand es nach einem Kopfballtor von Julian Gries 3:0. Die endgültige Entscheidung war das 4:0 (72.) durch Inkamp.
Zwar verloren die Marburger noch in der 76. Minute durch eine Gelb-Rote Karte Jordan Gries (er hatte den Ball weggeschlagen), doch die Pohlheimer konnten selbst eine zahlenmäßige Überlegenheit nicht mehr zum Torerfolg nutzen. Die SF/BG Marburg brachten ihren Vorsprung sicher über die Zeit und feierten ihre ersten Punkte der Gruppenliga-Spielzeit 2009/10.

Im StenogrammSF/BG Marburg: Aigner; Musoke, Widdascheck, Lenk (85. Günther), Gasde, Julian Gries, Ackermann (87. Beringer), Jordan Gries, Eisenburger (51. Bernovic), Jouernik, Inkamp.
Teut. W.-Steinberg: Weigel; Imran (57. Seim), Priebe, Hack, Iyasere, Patrick Frank, Bukow, Ay (57. Lück), Friede, Lind, Wiertelorz.
Tore: 1:0 Eisenburger (9.), 2:0 Jordan Gries (52.), 3:0 Julian Gries (57.), 4:0 Inkamp (72.). - Zuschauer: 110. - Schiedsrichter: Thorsten Grau (Fulda). - Gelb-Rote Karte: Jordan Gries (76./Marburg).
Quelle: Gießener Anzeiger vom 06.08.09
TuBa früh schachmatt gesetzt
Watzenborn im Derby mit drei Blitztoren - Doppelpack von Patrick Frank und Wiertelorz
GIESSEN (ths). Die Frage nach der fußballerischen Nummer eins in Pohlheim ist zumindest bis zum nächsten Derby im Rückspiel eindeutig und eindrucksvoll beantwortet. In Holzheim setzte der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg den FC TuBa mit drei schnellen Toren schachmatt und feierte am Ende einen etwas zu hoch ausgefallenen 5:0 (3:0)-Auswärtssieg, zu dem Patrick Frank und Andreas Wiertelorz jeweils einen Doppelpack beisteuerten.
Eine erste Duftmarke setzte bei den Gästen Mirco Geyer, dessen Schussversuch Alexander Schmandt in höchster Not von der Linie drosch (5.). Was folgte, waren fünf Minuten, in denen der Gast auf und davon zog.
Den Auftakt machte Patrick Frank, der einen Konter nach einem Zuspiel von Geyer mit seinem ersten Streich zum 1:0 abschloss. Da wollte Bruder Dennis offenbar nicht nachstehen und bezwang Schlussmann Marc Becker nur 120 Sekunden später zum 2:0. Wiederum 60 Sekunden darauf nutzte Andreas Wiertelorz die Schockstarre bei den TuBanern und ließ mehrere Abwehrspieler stehen, um dann zum 3:0 einzuschieben und damit eigentlich schon für klare Verhältnisse zu sorgen.
Langsam erholten sich die Pohlheimer von diesem frühen Rückschlag und prüften in der 21. Minute in Person von Swen Bulut Watzenborns Torhüter Till Weigel, der auch nach einer halben Stunde bei einer Chance von Can Tas gefragt war und die Kugel mit den Fingerspitzen über den Querbalken beförderte.
FC TuBa Pohlheim - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 0:5
Mehr zwingende Aktionen im Spiel nach vorne hatten die Platzherren vor der für dieses Stadtderby doch etwas enttäuschenden Kulisse von nur 80 Zuschauer nicht zu bieten. Die Gäste standen mit ihrer Defensivabteilung sicher und hatten sogar noch vor der Pause durchaus die Möglichkeit zum 4:0, die Dennis Frank per Lupfer jedoch nicht nutzen konnte (45.).
Im zweiten Durchgang verwalteten die Teutonen ihren komfortablen Vorsprung über weite Strecken sehr souverän und gerieten kaum mehr in Gefahr, gleichwohl kratzten Tas (46.), Larry Cannon (48., 55. und 75.) und Andreas Rigelhof (62.) zumindest an einem Ehrentreffer, der aber nicht mehr fallen sollte.
Für Tore blieben an diesem Abend weiterhin die Teutonen zuständig. Über ihre schnellen und kombinationssicheren Offensivspieler fuhren die Gäste einige gefährliche Gegenangriffe, die noch zweimal zum Erfolg führten.
Iyasere als VorbereiterSo in der 81. Minute, als der eingewechselte Andrew Iyasere mit einer sehenswerten Vorlage Patrick Frank bediente, der seinen Doppelpack mit einem unhaltbaren Schlenzer ins lange Eck perfekt machte. Iyasere war auch am 5:0 als Vorarbeiter beteiligt, indem er in der Nachspielzeit mit einem lang geschlagenen Pass Wiertelorz frei spielte, der anschließend Keeper Becker aussteigen ließ und locker einlochte (91.).
Quelle: Gießener Anzeiger vom 03.08.09
 Bitterer Strafstoß
Watzenborn vergibt gegen Titelaspiranten 2:0-Führung
POHLHEIM (jcs). "Wenn wir diese Leistung konservieren können, dann holen wir in dieser Saison noch ganz viele Punkte, da bin ich mir hundertprozentig sicher", lautete das Fazit von Watzenborns Co-Trainer Steffen Lind, der für den im Urlaub befindlichen Cheftrainer Thorsten Zimmerling das Regiment übernommen hatte.
SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - SSV Langenaubach 2:3
Und was der SC gegen den SSV Langenaubach, einer der Aufstiegsfavoriten der Gruppenliga, ablieferte, war aller Ehren wert. Das Problem war nur, dass Watzenborn nach einer 2:0-Führung noch leer ausging. Pech hatte vor allem Neuzugang Patrick Frank, der einige Chancen vergab. Gleich zweimal alles richtig gemacht hatte dagegen Andreas Wiertelorz: In der achten Minute netzte er aus halblinker Position zum 1:0 ein. In der 35. Minute traf er aus 20 Metern Entfernung mit einem satten Dropkick.
Doch die Gäste kehrten zurück: In der 38. Minute flankte Heller auf Hain, der köpfte den Ball zum 1:2 ins Tor. In der 47., 50. und 57. Minute hatte Watzenborn Chancen auf ein drittes Tor, stattdessen aber traf in der 64. Minute Hild mit einem Kopfball zum 2:2. Bitter war für die Gastgeber die 72. Minute: Patrick Frank war im Strafraum gefoult worden, der Elfmeter von Benjamin Hack wurde pariert, sofort leitete der SSV einen Konter ein, Heller machte kurzen Prozess und erzielte den 3:2-Siegtreffer.
 

© by SC-Teutonia, ReHa-Pohlheim, 2012