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SCT – TSV trennten sich Unentschieden

Der TSV Lehnerz hat im Hessenliga-Topspiel beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg einen Sieg knapp verpasst. Durch ein spätes Gegentor gab es nur ein 2:2-Unentschieden, weshalb Rang zwei noch nicht endgültig eingetütet ist.

 

Den 370 Zuschauern im GHI Sportpark an der Neumühle wurde von der ersten Minute an ein hochklassiges Hessenliga-Spiel geboten. Chancen gab es gerade in der Anfangsphase quasi im Minutentakt. Und zwar auf beiden Seiten, oftmals hatte eine Mannschaft direkt im Gegenzug die Gelegenheit, ihrerseits ein Tor zu machen. Den Treffer gab es aber lange nur auf einer Seite – und zwar für den TSV. Marius Strangl hatte den wiedergenesenen Jan-Niklas Jordan über rechts in Szene gesetzt, dessen scharfe Hereingabe wurde von Oliver Laux über die eigene Torlinie befördert (19.).

Lehnerz hätte zur Pause durchaus höher als 1:0 führen können. Sowohl Patrick Broschke als auch Patrick Schaaf waren völlig frei vor Keeper Tolga Sahin, der in beiden Eins-gegen-Eins-Situationen aber der Sieger blieb (28., 34.). Auch Watzenborn-Steinberg hatte einige tolle Möglichkeiten, tat sich – trotz hoher Ballbesitzwerte – gegen kompakt stehende Lehnerzer aber oft schwer. Ganz nah dran am Tor war Tim Korzuschek, der aus kurzer Distanz über den Kasten zog (29.), vor dem 0:1 schoss Barbaros Koyuncu knapp vorbei (8.). Zudem klärte Sebastian Sonnenberger zweimal in höchster Not.

Joker Trägler packt den Hammer aus

In Durchgang zwei war es dann wiederum zunächst der TSV, der dem zweiten Treffer näher war. Nach einer verunglückten Abwehraktion von Dennis Lemke, der als einer von fünf scheidenden Akteuren vor dem Spiel bereits beim ehemaligen Regionalligisten verabschiedet wurde, legte Jordan für Antonio Bravo Sanchez ab. Der offensive Mittelfeldspieler, der für Alexander Reith in die Elf gerückt war und ein klasse Spiel machte, setzte das Gerät aus zehn Metern an die Latte (58.). Kurz darauf war wiederum Broschke ganz frei durch, anstatt den Ball ins Tor zu schießen, wollte der Angreifer allerdings an Sahin vorbeigehen, wurde dabei aber noch entscheidend gestört (60.).

Und so kam es, wie es kommen musste: Die Lehnerzer Fahrlässigkeit wurde bestraft. Nach einer Ecke bekam der eingewechselte Damjan Marceta den zweiten Ball und drückte das Leder über die Linie (66.). Sturmtank Raffael Szymanski hätte nach einem langen Einwurf per Kopf fast das zweite Tor nachgelegt, Aykut Bayar war allerdings zur Stelle (72.). Stattdessen schlug die Stunde von Joker Marcel Trägler. Der von einer Schambeinentzündung so lange gebremste Torjäger wurde von Jordan bedient, zog aus 22 Metern ab und traf herrlich zum 2:1 (78.).

Das letzte Wort hatte aber Watzenborn-Steinberg. Nach einem Freistoß traf Markus Müller in der dritten Minute der Nachspielzeit noch zum Ausgleich. Und fast wäre das Spiel noch 3:2 ausgegangen, hätte sich Szymanski 60 Sekunden später nach Ansicht von Schiedsrichter Manuel Winkler (Warburg) nicht unfair durchgesetzt. „Das wäre aber wohl zu viel des Guten gewesen“, so SCT-Trainer Daniyel Cimen, der von einem glücklichen Punkt sprach. Marco Lohsse haderte dagegen: „Das Chancenverhältnis aus dem Spiel heraus war 7:2 für uns. Bitter, dass wir beide Gegentore durch Standards kassieren.“ Ein Sieg fehlt Lehnerz noch zur Aufstiegsrundenteilnahme, da Verfolger Alzenau gegen Dreieich gewann. Der SC Hessen ist durch die Punkteteilung des TSV trotzdem Meister.

Die Statistik:

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Sahin – Lemke, Spang, Laux (55. Marceta), Koutny – Hofmann, Cecen – Koyuncu (46. Henn), Korzuschek (46. Amachaibou) – Szymanski, Müller.
TSV Lehnerz: Bayar – Odenwald, Sonnenberger, Bartel, Pecks – Schaaf, Youm – Jordan (84. Reith), Bravo Sanchez (75. Trägler), Strangl – Broschke.

Schiedsrichter: Manuel Winkler (Warburg).
Zuschauer: 370.
Tore: 0:1 Oliver Laux (19., Eigentor), 1:1 Damjan Marceta (66.), 1:2 Marcel Trägler (78.), 2:2 Markus Müller (90.+3).

Quelle: https://www.torgranate.de/artikel/traeglers-hammer-reicht-lehnerz-nicht-ganz/

Bild: F.Kuhn

 

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