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+++ Teutonen in Torlaune +++

Der VfB Ginsheim musste heute seine höchste Heimniederlage hinnehmen. Gegen den Regionalliga Südwest-Absteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg kam der Hessenliga-Aufsteiger mit 0:6 (0:2) unter die Räder.

Auf der Gegenseite machte Timo Cecen VfB-Keeper David Stägemann schon mehr Mühe, der den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. Dem zweiten Geisler-Schuss folgte die erste Ecke für Ginsheim und direkt im Gegenzug das 1:0 für die Gäste. Aus der eigenen Abwehr wurde mit einem Passe das Mittelfeld schnell überbrückt, und Markus Müller sah, dass Stegemann etwas zu weit vor seinem Kasten stand (19.).

„Wenn man 6:0 verliert, dann braucht man nicht über verdient zu reden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir die erste Chance des Spiels hatten, und wenn Simon Geisler auf Mahdi Mehnatgir spielt, hätte das anders verlaufen können“, so Ginsheims Trainer Artur Lemm. Eine Chance vergab der Aufsteiger im Anschluss an eine Ecke, dann war wieder der Tabellenvierte dran. Tim Korzuschek mit einem Kunstschuss aus dem rechten Halbfeld zum 2:0, da war etwa eine halbe Stunde gespielt. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir einen Riesenaufwand betrieben. Die Jungs haben richtig reingehauen, was nicht einfach für uns war, weil wir schon am Mittwoch gespielt haben. Jetzt regenerieren wir, um für den nächsten Samstag fit zu sein“, meinte Watzenborn-Steinbergs Co-Trainer Zaki Tammaoui.

„Tore fielen wie reife Früchte“

Nach dem Seitenwechsel ergab sich für den VfB noch einmal die Gelegenheit ranzukommen. Liam Fisch blieb mit dem finalen Pass in der Gästeabwehr hängen – die schaltete schnell um, Markus Müller steckte auf Timo Cecen und es stand 0:3 statt 1:2. „Da hatten wir nochmal die Chance auf den Anschlusstreffer, das war`s dann aber auch. Ich bin mit der Einstellung meiner Mannschaft heute nicht zufrieden. Die Tore fielen wie reife Früchte. Das hätte heute nur funktioniert, wenn alle in allen Bereichen 100 Prozent gebracht hätten. Watzenborn-Steinberg muss mit deren Qualität Zweiter werden“, stellte Lemm den Gästen das Reifezeugnis für die Regionalliga aus.

Matthias Henn mit einem Kopfballtor machte in der 69. Minute das 4:0 für die Teutonia. Raffael Szymanski dann mit einer beachtlichen Einzelleistung vorab, bevor er mit seinem Tor zum 5:0 abschloss, und noch einmal Szymanski mit einem Kopfballtor nach einer punktgenauen Flanke von Barbaros Koyuncu sorgte für den Endstand (85.). Zu viele freie Räume für die Cimen-Elf gepaart mit spielerischer Extraklasse, und das schon in der ersten Halbzeit, sorgten für die deutliche Niederlage des Aufsteigers.

Die Statistik:

VfB Ginsheim: Stägemann – Wagner, Bednarz (63. Ja. Finger), Jö. Finger – Lee, Fisch (63. Attia), Görlich (37. Karabey), Kwiaton, Eren – Geisler, Mehnatgir – Trainer: Artur Lemm.
Teutonia Watzenborn-Steinberg: Sahin – Henn, Spang, Lemke – Hofmann, Koyuncu, Cecen (67. Schadeberg), Müller (63. Marceta), Koutny – Szymanski, Korzuschek (70. Amachaibou) – Trainer: Daniyel Cimen.

Schiedsrichter: Marius Ulbrich (Büdingen).
Zuschauer: 300.
Tore: 0:1 Markus Müller (19.), 0:2 Tim Korzuschek (29.), 0:3 Timo Cecen (59.), 0:4 Matthias Henn (69.), 0:5 und 0:6 Raffael Szymanski (73., 85.).

Quelle: http://www.torgranate-rhein-main.de/artikel/watzenborns-offensive-mit-demonstration/

Bild: SCT TV

 

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