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+++ Teutonen mit Unentschieden gegen Baunatal +++

Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat die Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, den Druck im Aufstiegsrennen auf die vor ihm platzierten FC Bayern Alzenau und TSV Lehnerz zu erhöhen. Die Pohlheimer mussten sich im Nachholspiel gegen den KSV Baunatal mit einem 1:1 zufrieden geben.

„Es war schwierig“, resümierte Teutonias Mittelfeldspieler Louis Goncalves die abgelaufenen 90 Minuten: „Baunatal hat gekämpft, gekratzt, gebissen und war sehr gallig. Der Schiedsrichter hat es verpasst, in der Anfangsphase einige Gelbe Karten zu zeigen. Das hätte das gesamte Spiel verändert, denn dann hätten die Baunataler nicht mehr so in die Zweikämpfe gehen können.“, meinte der 24-Jährige weiter, der das Einsteigen der Gäste allerdings auch nicht als überhart bewertete: „Das war Hessenliga-Härte. Baunatal wusste, dass hier mit nur fußballerischen Mittel wahrscheinlich nichts zu holen sein würde.“

Das Remis war überdies eine schlechte Kunde für den zu Hause im Bett mit Schüttfrost liegenden SC-Cheftrainer Daniyel Cimen, der von seinen Assistenten Zaki Tammaoui und Christos Arnautis vertreten wurde.

Die Hausherren gingen im Vergleich zum 7:0-Kantersieg am Samstag gegen Rotweiss Frankfurt auf vier Positionen verändert in die Partie, die sie über weite Strecken optisch dominierten. „Einstellungstechnisch war das eine Riesenleistung von meiner Mannschaft“, lobte Tobias Nebe, dass sein Team defensiv keinen Zentimeter des Kunstrasenplatzes freiwillig preis gab.

Teutonia Watzenborn-Steinberg –
KSV Baunatal 1:1

Die Teutonia tat sich schwer und kam lediglich nach Standardsituationen zu gefährlichen Abschlüssen – die es aber dann in sich hatten. Damjan Marceta köpfte die Kugel an den Querbalken (18.), ehe Keeper Pascal Bielert den Kopfball von Goncalves glänzend entschärfte (34.). Wiederum per Kopf scheiterte in der 38. Minute Markus Müller an Bielert. Der zweite Durchgang begann ganz nach dem Geschmack der Watzenborner. Innenverteidiger Oliver Laux schlug das Leder auf die rechte Seite, Dennis Lemke flankte und Vyacheslav Petrukhin beförderte die Kugel in die eigenen Maschen (48.). Auf dem Weg zum Dreier waren die Gastgeber damit allerdings nicht. Marceta versäumte zwar das 2:0 (59.), doch direkt im Anschluss verloren die Teutonen den Ball nach einer eigenen Ecke und luden Baunatal zum Konter ein. Die Hereingabe von Jonas Springer fälschte Markus Müller unhaltbar zum 1:1 für Schlussmann Tolga Sahin ab – das zweite Eigentor war perfekt. Arnautis und Tammaoui setzten in der Folge auf totale Offensive und brachten mit Rafael Szymanski einen dritten Stoßstürmer neben Marceta und Müller. Auszahlen sollte sich diese Maßnahme nicht mehr.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Sahin – Lemke, Spang, Laux, Koutny – Schadeberg (68. Hofmann), Goncalves (87. Koyuncu), Cecen, Amachaibou (68. Szymanski) – Marceta, Müller.

KSV Baunatal: Bielert – Borgardt, Petrukhin, Krengel – Springer, Schäfer, Möller (79. Samson), Grashoff, Milloshaj – Han (74. Üstün), Pforr (90.+1 Cho).

Tore: 1:0 Petrukhin (48./Eigentor), 1:1 Müller (60./Eigentor). – Schiedsrichter: Ballweg (Zwingenberg). – Gelbe Karten: Schäfer, Borgardt, Krengel, Springer, Cho (alle Baunatal). – Zuschauer: 200.

Quelle: Giessener Anzeiger 

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