GHI
Fischer&Schmandt
Licher
SWG
Voba Mittelhessen

+++ Das nächste Ausrufezeichen +++

WATZENBORN-STEINBERG. Geht da vielleicht doch noch was? Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat dem Tabellenzweiten Hessen Dreieich nach zuvor elf unbesiegten Partien die erst zweite Niederlage beigebracht und damit die schwere Hypothek des schwachen Saisonstarts zumindest ein Stück weit abgeschüttelt. Durch den überzeugenden und leistungsgerechten 2:1 (0:0)-Erfolg verkürzten die Pohlheimer den Abstand auf den Vorjahresmeister auf fünf Punkte, wobei Dreieich zwei Nachholspiele im Vergleich zu den Teutonen in der Hinterhand hat.

Keine Frage, zumal auch angesichts des 1:1 am Samstag beim Primus TSV Lehnerz: Der Trend wie die Form der vergangenen Wochen sprechen dafür, dass der Regionalliga-Absteiger verspätet die Rolle einnehmen kann, die im Vorfeld der Runde zugetraut worden war: Ein absolutes Spitzenteam der Hessenliga. Wesentlich mit dafür verantwortlich dafür ist Trainer Daniyel Cimen, unter dessen Regie der SC in sieben Matches 14 Zähler holte, der nach der Dreieich-Partie dennoch wie gewohnt zurückhaltend blieb. Das Aufstiegsrennen ist (noch) kein Thema: „Ich habe es schon vor Lehnerz gesagt und sage es auch jetzt: Ich schaue nicht auf die Tabelle. Mir ist wichtig, dass wir unser Spiel durchbringen. Das ist uns in Lehnerz gelungen, da hätten wir den Dreier verdient gehabt. Und heute war das wieder solch eine Leistung. Es ist wichtig, dass wir die nächsten Schritte gehen und uns als Mannschaft entwickeln. Da klappt inzwischen vieles immer besser. Dass die Jungs auf die Tabelle gucken, ist völlig menschlich, es gibt ihnen ein bisschen Hoffnung und Glauben zurück. Aber nach wie vor ist der Weg das Ziel, das wissen die Spieler auch.“

Hessen Dreieich – SC Watzenborn-Steinberg 1:2

Personelles: Bei den Teutonen kehrte der in Lehnerz angeschlagen geschonte Johannes Hofmann auf der Sechser-Position zurück in die Startelf. Christopher Schadeberg rückte aus dem defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung zurück, Kapitän Christopher Spang verteidigte auf der rechten Seite. Dennis Lemke musste auf der Bank Platz nehmen.

Spielverlauf: Dreieich begann druckvoll (Cimen: „Man hat ihnen angemerkt, dass sie unbedingt gewinnen wollten“), agierten in der Vorwärtsbewegung aber ohne Durchschlagskraft. Viele Zweikämpfe prägten die intensiv geführte Begegnung. Loris Weiss für die Hausherren und Rafael Szymanski und Abdenour Amachaibou verbuchte allenfalls Halbchancen, ehe es in die Pause ging.

Eine Hiobsbotschaft ereilte die Teutonia Mitte des Abschnitts. Spielführer Spang musste nach einem Schlag auf den Fuß ausgetauscht werden, Lemke kam für ihn. „In der zweiten Hälfte haben wir es nach vorne besser gemacht und die Dreieicher unter Druck gesetzt, sodass sie zu langen Bällen gezwungen waren“, verlief das Geschehen nach dem Seitenwechsel ganz nach dem Geschmack Cimens. Am 1:0 für den Gast kratzte in der 53. Minute Szymanski, dessen Kopfball-Aufsetzer auf Vorarbeit von Amachaibou Keeper Kleinheider mit Bravour zu entschärfen wusste.

Als „sensationellen Kraftakt“ titulierte der Watzenborner Coach die Aktion, mit der Markus Müller schließlich das Führungstor einleitete. Der ehemalige Offenbacher tankte sich in den Strafraum durch und konnte dort von Gavric nur per Foul gestoppt werden. Timo Cecen trat an den Punkt und verwandelte sicher (67.). In der Folge war bei den Grün-Weißen auf Torhüter Tolga Sahin Verlass, der den Kopfstoß von Lekaj hervorragend parierte. Für das vorentscheidende 2:0 zeichnete Hofmann verantwortlich, der in der 81. Minute eine feine Einzelleistung erfolgreich abschloss. Das 1:2 durch den eingewechselten Carlos McCrary fiel zu spät für die Truppe von Rudi Bommer (89.), um wenigstens ein Remis zu ergattern.

Ausblick: „Wir werden das heute Abend genießen“, freute sich Daniyel Cimen zwar, nannte jedoch gleich im nächsten Atemzug den kommenden Gegner FC Ederbergland, der am Samstag an der Neumühle vorstellig wird: „Es bleibt nicht viel Zeit. Ederbergland hat zuletzt Lohfelden geschlagen. Das zeigt, wie verrückt diese Liga ist. Wenn wir da nicht alles abrufen, wird des schwierig werden.“

Hessen Dreieich: Kleinheider – Lekaj, Gavric, Talijan, Opper – Alikhil, Mladenovic – Schnier (75. Amiri), A. Fliess (75. McCrary), Weiss – Lagator.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Sahin – Spang (25. Lemke), Laux, Schadeberg, Koutny – Hofmann, Cecen, Goncalves, Amachaibou – Szymanski (68. Marceta), Müller (79. Koyuncu).

Tore: 0:1 Cecen (67./FE), 0:2 Hofmann (81.), 1:2 McCrary (89.). – Schiedsrichter: Kliebe (Heiligenrode). – Zuschauer: 560.

 

Quelle: https://www.fupa.net/berichte/sc-teutonia-watzenborn-steinberg-das-naechste-ausrufezeichen-1020437.html

Trackback von deiner Website.

Kontakt

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg e.V.

Postfach 1144, 35415 Pohlheim

Sportplatz an der Neumühle,
Giessener Straße 113, 35415 Pohlheim

info@sc-teutonia.de